Hohe Auszeichnung
Die Landesregierung ehrte Armin Link aus Herschbroich mit Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz
Adenau. Es war wohl eine der letzten Unterschriften, die der ehemalige Ministerpräsident Kurt Beck unter die Verleihungsurkunde der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz gesetzt hatte und die dem Rot-Kreuz Mitarbeiter als Leiter des DRK Rettungsdienstes am Nürburgring, Armin Link jetzt im Rathaussaal der Verbandsgemeinde Adenau von Staatssekretärin Heike Raab verliehen wurde. „Diese hohe Auszeichnung, die die Staatssekretärin mit der Goldmedaille der Regierung verglich und als höchste zu vergebene Auszeichnung des Landes jetzt an den Herschbroicher Armin Link verliehen wurde, hatte noch die Besonderheit, dass der Vorschlag anonym eingereicht wurde, aber bei all den Instanzen nur positive Befürworter fand“, so Staatssekretärin Raab. Zur kleinen Feierstunde, im Saal der Verbandsgemeinde, war so auch die Ehefrau Petra, sowie die Kinder Sohn Jan-Philipp und Tochter Jennifer, die Landtagsabgeordnete Petra Elsner, der Kreisbeigeordnete Fritz Langenhorst, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau Hermann-Josef Romes, die Ortsbürgermeisterin aus Herschbroich Monika Korden sowie die Ortsvorsitzende der SPD Adenau Erika Rebatschek anwesend. Von der Blaulicht Familie des DRK war es der Vorsitzende des DRK-Kreisverband und Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr Achim Haag, der Geschäftsführer DRK-Kreisverband Frank Trömel, der Rettungsdienstleiter DRK-Kreisverband Lothar Backes, die DRK Kreisbereitschaftsleiterin Christina Schulz der Stellvertreter von Armin Link, Tobias Michels sowie der DRK Freund Werner Borchert und der Betriebsrat der Nürburgring Betreiber Gesellschaft Manfred Backes, die alle mit ihrem Erscheinen die großen Verdienste von Armin Link würdigten. Die Staatssekretärin würdigte die Verdienste und das ehrenamtliche Engagement von Link, der als Rettungsdienstleiter und leitender Rettungsassistent im Medical Center am Nürburgring praktisch keine Freizeit kennt, an fast 365 Tagen im Einsatz ist und jederzeit erreichbar und da zählt das überaus fachliche Wissen und die soziale Kompetenz von Armin Link. Das Besondere ist es, das sich Link diese Leistung im Rettungswesen erarbeitet und stetig aufgebaut hat und das nicht als Eintagsfliege, nein am Nürburgring und der Region gehört sein Wirken bereits seit rund 25 Jahren zum Alltagsgeschäft. All dies wäre aber nicht mit der Unterstützung der Familie zu leisten und so ging der Dank mit einem Blumenstrauß der Staatssekretärin auch an die Ehefrau Petra und die Kinder. Dass Ehrenamt auch Opfer kostet, das können die Familienangehörigen meist mit am besten beurteilen. „Ohne ihre Unterstützung, meist hinter den Kulissen, aber darum nicht weniger wirkungsvoll, wäre ein solches Engagement sehr schwierig“, so Staatssekretärin Raab. So blieb es auch nicht bei der Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz alleine, da der Kreisbeigeordnete Fritz Langenhorst neben der Gratulation noch eine Dankurkunde des Landrates überreichte und für die knapp bemessene Zweisamkeit mit der Ehefrau ein Weinpräsent, verbunden mit dem Heimatjahrbuch. Verbandsbürgermeister Hermann-Josef Romes drückte es so aus: „Am Ring lebt man für den Ring und der Nürburgring wäre nicht so erfolgreich, wenn es nicht solche Menschen geben würde wie Armin Link. Sie haben den Mythos Ring mit Leben erfüllt, deshalb ist der Nürburgring das geworden, was er heute ist“, so Romes bei seiner Gratulation zur hohen Auszeichnung. Der Vorsitzende vom DRK-Kreisverband Achim Haag zeigte sich stolz auf die Leistungen von Armin Link, der als Vorbild all die Arbeit leistet. „Die Medaille gehört auch zur Hälfte ihrer Gattin, denn teilen bedeutet auch doppeltes Glück“, so Haag. Glückwünsche gab es aber auch von der Ortsbürgermeisterin Monika Korden sowie von all den Kollegen und Wegbegleitern. UM
