Allgemeine Berichte | 19.01.2015

Fußballverband Rheinland präsentiert Kampagne gegen sexuellen Missbrauch

"Kein Freispiel" gestartet

Informative Diskussionsrunde: (v.r.): Gabriele Theis (Polizeipräsidium Koblenz), Harald Kruse (Leitender Oberstaatsanwalt), Walter Desch (Präsident Fußballverband Rheinland), Elena Lamby (Referentin für die Prävention von und Intervention bei sexualisierter Gewalt im Sport in der Deutschen Sportjugend im DOSB), Dieter Kerschsieper (Kommission Prävention & Integration im FVR) und Moderator Stefan Pauly. FVR

Koblenz. „Kein Freispiel“ – so lautet der Name einer durch den Fußballverband Rheinland entwickelten Kampagne, die sich eines zum Ziel gesetzt hat: die Prävention sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen. Diese Kampagne wurde am gestrigen Mittwochabend in der Sportschule Oberwerth vorgestellt. „Dass sich der Sport für dieses Thema öffnet, ist eine ganz tolle Sache“, sagte Gabriele Theis vom Polizeipräsidium Koblenz, die – nach einem Vortrag des Leitenden Oberstaatsanwalts Harald Kruse – zusammen mit Kruse, FVR-Präsident Walter Desch, Elena Lamby (Referentin für die Prävention von und Intervention bei sexualisierter Gewalt im Sport in der Deutschen Sportjugend im DOSB) und Dieter Kerschsieper (Kommission Prävention & Integration im FVR) in einer informativen und regen Diskussionsrunde viele wichtige Aspekte des Themas beleuchtete. „Sexualstraftaten haben bitterste Folgen, oft ein Leben lang“, sagte Kruse. „Die Gesellschaft hat mittlerweile ein hohes Interesse an diesem Thema, die Sensibilität ist stark gewachsen. Das allerdings hat auch Schattenseiten: Der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs kann eine Waffe sein, die jemanden in seinem Ruf ganz erheblich beeinträchtigen kann.“ Auch deshalb ging und geht es dem Fußballverband Rheinland nun darum, den Vereinen eine Hilfestellung zu bieten: „Das Ziel ist, die Vereinsvertreter darin kompetenter zu machen, wie Situationen oder Vorfälle zu bewerten sind“, betonte Desch. Doch nicht nur an die Vereinsvertreter richtet sich die Kampagne: „Auch Kinder und Jugendliche müssen wissen, was richtig ist und was nicht, was erlaubt ist und was nicht“, meinte Lamby. Wichtig sei, ergänzte Kruse, dass in den Vereinen auf Verdachtsmomente eingegangen und dass Offenheit geschaffen werde. Gleichwohl: „Was wir nicht tun sollten, ist, hysterisch zu werden.“ So bietet der FVR den Vereinen nun über Flyer und Plakate zur Kampagne gerne Unterstützung an. Aber nicht nur das: Die Kommission Prävention & Integration steht jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. „Wir kommen gern zu den Vereinen und geben Ratschläge, welche Probleme auftreten könnten und wie man sie löst“, unterstrich Kerschsieper. Darüber hinaus bieten die Kinderschutzdienste professionelle Beratung und Hilfestellung an. Ansprechpartner für Vereinsberatung zum Thema ist Stephan Urmitzer, Tel. (0261) 13 51 33, E-Mail: stephanurmitzer@fv-rheinland.de. Weitere Informationen gibt es zudem unter www.keinfreispiel-fvr.de.

Pressemitteilung

Fußballverband Rheinland e.V.

Informative Diskussionsrunde: (v.r.): Gabriele Theis (Polizeipräsidium Koblenz), Harald Kruse (Leitender Oberstaatsanwalt), Walter Desch (Präsident Fußballverband Rheinland), Elena Lamby (Referentin für die Prävention von und Intervention bei sexualisierter Gewalt im Sport in der Deutschen Sportjugend im DOSB), Dieter Kerschsieper (Kommission Prävention & Integration im FVR) und Moderator Stefan Pauly. Foto: FVR

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