Lokalsport | 03.09.2014

SG Hocheifel

Klarer Sieg im ersten Heimspiel

Sebastian Lauermann traf zweimal ins Schwarze.privat

Adenau. Die SG Hocheifel hat das erste Heimspiel der neuen Saison erfolgreich bestritten und gegen die Sportfreunde Miesenheim einen 3:0 (1:0)-Sieg einfahren können. Gegen die hoch gehandelten Gäste aus Miesenheim, die ebenfalls mit hohen Ambitionen in die Saison gegangen waren, übernahm die Elf von Trainer Mario Etteldorf nach einer etwas holprigen Anfangsphase rasch die Kontrolle über das Spiel und hatte einen deutlich höheren Ballbesitzanteil als der Gegner. Vor allem in der Defensive machten die Hausherren einen sehr sicheren Eindruck und ließen die hochkarätig besetzte Miesenheimer Offensivabteilung nicht zur Entfaltung kommen.

Stattdessen setzte die SG die Gäste immer stärker unter Druck und ging in der 19. Spielminute folgerichtig in Führung, als Neuzugang Sebastian Lauermann den Ball nach einem von Tobias Weiler getretenen Freistoß mit einem sehenswerten Kopfball ins Tor beförderte. Die völlig verdiente Führung gab den Kombinierten dann zusätzliche Sicherheit, das Team kontrollierte das Spielgeschehen über weite Strecken der ersten Hälfte in souveräner Manier.

Kurz vor dem Pausenpfiff verfehlte ein Kopfball von Tom Wolff das Miesenheimer Gehäuse nur denkbar knapp, nachdem er von Niklas Pauly und Frank Wiese glänzend in Szene gesetzt worden war. Somit blieb es zur Pause beim Spielstand von 1:0, der zu diesem Zeitpunkt als absolut gerechtfertigt zu bezeichnen war.

Nach Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern im Adenauer Eifelstadion ein anderes Bild, da die Hausherren den Start in die zweite Halbzeit vollkommen verschliefen und sich plötzlich kapitale individuelle Fehler leisteten. Für 20 Minuten verloren die Etteldorf- Schützlinge defensiv völlig die Ordnung und ermöglichten den Sportfreunden Miesenheim dadurch gleich drei 100-prozentige Torchancen. Diese wurden von den Gästen allerdings sehr leichtfertig vergeben, sodass die knappe Führung für die SG bestehen blieb.

In der 72. Minute war es dann wiederum der hervorragend agierende Innenverteidiger Lauermann, der mit einem abgefälschten und damit unhaltbaren Drehschuss auf 2:0 für die SG Hocheifel erhöhte und damit für kollektives Aufatmen in Adenau sorgte. Nur drei Minuten später konnte Christoph Schumacher sogar noch auf 3:0 für die nun wieder sicherer agierenden Gastgeber erhöhen, als er nach einem erneuten Freistoß von Weiler im Strafraum richtig stand und den Ball über die Torlinie drückte.

Die sichtlich frustrierten Gäste mussten das Spiel dann sogar noch zu zehnt beenden, nachdem ein Spieler nach mehreren überharten Fouls mit der Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen wurde.

In der Schlussminute konnte sich dann auch noch SG-Torhüter Michael Lussem auszeichnen, als er im Duell gegen einen heranstürmenden Miesenheimer Stürmer die Oberhand behielt und in toller Manier parierte.

Alles in allem ist dieser Heimsieg als verdient einzustufen, auch wenn er sicherlich etwas zu hoch ausgefallen ist. Der Mannschaft ist sicherlich bewusst, dass sie zu Beginn der zweiten Halbzeit das Glück auf ihrer Seite hatte, als sie den Gegner leichtfertig zu Torchancen einlud, welche dann ebenso leichtfertig vergeben wurden. Mit Ausnahme dieser schwachen 20 Minuten hat die SG Hocheifel aber gezeigt, dass sie in der Offensive über ein enormes spielerisches Potenzial verfügt und auch defensiv eine große Sicherheit ausstrahlen kann.

Verzichten muss Mario Etteldorf aktuell noch auf Richard Kröber, der nach seiner im Pokal erlittenen Knieverletzung noch pausieren muss. Im Pech ist allerdings Daniel Utsch, der wegen einer schweren Knieverletzung wohl längerfristig ausfallen wird.

SG Hocheifel: Lussem, Wiese, Lauermann, Nguyen, Bell, Pauly (80. Merten), Weiler, Hertel (75. Schneider), Schumacher, Dederichs (65. Pung), Wolff.

Torfolge: 1:0, 2:0 Sebastian Lauermann (19., 72.), 3:0 Christoph Schumacher (75.).

Ausblick: Die SG Hocheifel tritt am Samstag, 6. September, bei der SG Baar/Herresbach an. Anstoß ist um 16 Uhr in Herresbach.

Sebastian Lauermann traf zweimal ins Schwarze.Foto: privat

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