Allgemeine Berichte | 22.04.2015

Veranstaltungen der Evangelischen Kirchengemeinde Adenau

Kulturführerschein® Heimat

Adenau. Folgende Veranstaltungen bietet die evangelische Kirchengemeinde Adenau an:

Bei Mutter „einen Stein im Brett“

Einladung zum Basteln in der Kirchenscheune Kempenich, am 9. Mai, um 14:30 Uhr, für Schulkinder mit Steinen aller Art. Es wird um bunt bemalte Kieselsteine gehen, die sich auch zu allerlei Figuren zusammenkleben lassen. Für die eine oder den andren ist das die letzte Chance, noch ein selbst gemachtes Geschenk zum Muttertag herzustellen. Spenden für Material sind willkommen. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Anmeldung gebeten bei: Gaby Grobelin-Müller, Tel. (0 26 55) 94 17 55.

Tobias und sein Schutzengel

Auch in diesem Jahr wird die Evangelische Kirchengemeinde Adenau zu Christi Himmelfahrt, am 14. Mai, um 10 Uhr einen Gottesdienst im Grünen feiern. In diesem Jahr fiel die Wahl auf Aremberg. Aremberg, an der nordwestlichen Grenze der Kirchengemeinde gelegen, wird 1166 erstmalig urkundlich erwähnt. In Aremberg wohnen 13 evangelische Christen, acht davon mit Hauptwohnsitz. Im Jahre 1669 wurde die Schutzengelkapelle erbaut, die heute oberhalb eines Bonner Schullandheimes zu finden ist. Hier beginnt der Gottesdienst um 10 Uhr. Der Altar in der Kapelle entstand um 1670. Er stammt aus der Schlosskirch Croy in Belgien und wurde vom ersten Herzog von Aremberg, Phillip Franz, der Kapelle in Aremberg gestiftet. Im Zentrum des Altars befinden sich der Erzengel Raphael und ein kleiner Junge. Es ist Tobias. Seine Geschichte erzählt Pfr. Holger Banse in der Predigt beim diesjährigen Gottesdienst im Grünen. Bei schlechtem Wetter steht die Pfarrkirche Sankt Nikolaus zur Verfügung. Zu diesem Gottesdienst sind auch römisch-katholische Christen herzlich willkommen. Nach dem Gottesdienst sind alle Besucher zu einem kleinen Imbiss mit Kaffee und Kuchen eingeladen. Anfahrt: Da die Straße zwischen Antweiler und Aremberg voraussichtlich noch gesperrt sein wird, empfiehlt es sich, über Eichenbach nach Aremberg zu fahren. Dort in der Ortsmitte der Burgstraße nach rechts folgen. Am Ortsende nicht mit der abknickenden Vorfahrt nach links fahren, sondern gerade aus der Kapellenstraße folgen, die direkt vor die Kapelle führt.

‚Gib mir zu trinken!‘

Unter dem Titel: ‚Füreinander beten. Einheit gestalten‘, findet auch in diesem Jahr, am 20. Mai, um 19 Uhr, ein gemeinsamer Gottesdienst in der Auferstehungskapelle in Ahrbrück, Kesselinger Straße, Ecke Denntalstraße statt. Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen hat für den Gottesdienst als biblische Grundlage einen Abschnitt aus dem Johannesevangelium vorgeschlagen, der mit den Worten „Gib mir zu trinken!“ (Joh. 4,7) überschrieben ist. Gemeinsam mit einer Vorbereitungsgruppe werden Pfr. Holger Banse und Pfr. Volker Dupont den Gottesdienst feiern. Es singt der Gemischte Chor Ahrbrück. Anschließend sind alle Gottesdienstbesucher zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen.

Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Infoveranstaltung am Dienstag, 26. Mai, um 15 Uhr im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche in Adenau. Was passiert, wenn ich meine Dinge selbst nicht mehr regeln kann? Was wird sein, wenn ich im Alter oder bei plötzlicher Krankheit auf die Hilfe anderer angewiesen bin? Wer trifft für mich Entscheidungen, und bin ich dann gewissermaßen entmündigt? Viele Menschen denken, es sei für sie noch nicht notwendig, Vorsorge zu treffen. Der Ehegatte, Kinder oder andere nahe Angehörige sind keine gesetzlichen Vertreter und gelten auch nicht automatisch als bevollmächtigt. Damit diese und andere Fragen nicht plötzlich über einen hereinbrechen, ist es klug, sich früh genug mit dieser Thematik zu beschäftigen. Die Evangelische Kirchengemeinde Adenau konnte Herrn Friedhelm Benner vom Pflegestützpunkt Adenau-Altenahr als Referenten für dieses wichtige Thema gewinnen. Er wird im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche in Adenau am 26. Mai, um 15 Uhr das Thema erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.

Kulturführerschein® Heimat

Wer etwas Zeit übrig hat, neue Kontakte und Aktivitäten sucht, an Kultur interessiert ist und sich für sich selbst, für andere und vielleicht zusammen mit anderen engagieren will, „ist beim ’Kulturführerschein® Heimat‘ richtig“, ist Projektleiterin Margit Büttner aus Koblenz überzeugt. Die Pfarrerin beim Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd e.V. startet Ende Juli in Kempenich die mehrmonatige Fortbildungsreihe. Zwischen Adenau und Bad Breisig, Mayen und Bad Neuenahr leben die Menschen in einer Region, die auf eine uralte Geschichte zurückblickt und sich momentan wieder in starkem Wandel befindet. „Wir möchten Menschen zusammenbringen, die Lust haben, in ihrem Lebensumfeld Impulse weiterzugeben, damit die Region als Heimat für viele attraktiv bleibt,“ umreißt Margit Büttner die Zielsetzung des Projekts. An sechs Workshop-Tagen können die Teilnehmenden für sich selbst herausfinden, was ihnen Heimat bedeutet, was sie ihnen bietet und wie sie ein überschaubares eigenes Projekt dazu entwickeln können. Der Inspiration für das „eigene Ding“ dienen Exkursionen, die von wechselnden Fachreferenten begleitet werden und das jeweilige Tagesthema vertiefen. Zum Abschluss des Kurses gibt es den „Kulturführerschein® Heimat“, als Anerkennung für das Engagement der Teilnehmenden und als Ansporn, etwas Neues auszuprobieren - „Dort, wo Ihr Herz schlägt,“ heißt es im Programm. Zu einem ersten Informationstreffen laden die Veranstalter am Montag, 13. Juli, 15 bis 17 Uhr, in die Kirchenscheune Kempenich, Goldbachstraße 56746 Kempenich ein. Die Workshoptage starten am 14. September und finden einmal monatlich an Montagen in Kempenich und Umgebung statt. Anmeldungen zum Infonachmittag erbittet Projektleiterin Margit Büttner bis Donnerstag, den 9. Juli, unter Tel. (02 61) 9 11 61 64 oder E-Mail mbuettner@eeb-sued.de. Das Programm mit Anmeldeformular ist als Download im Internet abrufbar: www.eeb-sued.de

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