„Rad am Ring“ 2013
Lokalmatadoren kämpfen sich auf Gesamtplatz 5
Nürburg/Adenau. Beim diesjährigen 24-Stunden-Mountainbikrennen am Nürburgring konnte das Team „Achterjet“ seine Podiumsplatzierung vom letzten Jahr zwar nicht wiederholen, zeigte allerdings eine starke Leistung und wurde bestes einheimisches Team. Neben den beiden Teamverantwortlichen Dirk Blindert (Nürburg) und Martin Gillessen (Meuspath) ergänzten Benedikt und Peter Gillessen (jeweils Meuspath), Christian Schlesiger (Siebenbach), Andreas Stapp (Aschaffenburg), Martin Röschl (Konstanz) und Thomas Tentler (Königswinter) die Mannschaft.
Die Rundenzeiten der Teammitglieder verbesserten sich merklich zu denen des Vorjahres, das intensive Training trug nun seine Früchte. Während viele Mannschaften auf eine Mehrrundentaktik ihrer Athleten setzten, um die Pausenzeiten der wartenden Athleten zu verlängern, wechselte der „Achterjet“ jede Runde aus, um das hohe Tempo der Spitze mitgehen zu können. Petrus hat alle Athleten zu Beginn in einen trockenen und bewölkten Wettkampf geschickt. Gegen Abend setzte immer heftiger werdender Niederschlag ein und führte um 4.30 Uhr zu einem Rennabbruch. Bis zu diesem Zeitpunkt betrug der Abstand auf das Podium nur wenige Meter. Selbst die erfahrensten Athleten des Teams begrüßten den Abbruch, da die Unversehrtheit der Sportler durch stehendes Wasser auf den Wegen und rutschige Waldpassagen nicht gewährleistet war. Die beiden Geländestücke im Nürburger Gelände wurden zu einer regelrechten Rutschpartie. Der Veranstalter reagierte auf diese neue Situation und veränderte die Wettkampfrunde für den Neustart.
Um 8.30 Uhr ging es hinter dem Safety-Car-Quad wieder auf die Strecke. Nach Freigabe des Rennens wurde aus dem Ausdauerrennen ein Sprintrennen, die Mannschaften der Plätze drei bis fünf hatten noch Chancen auf das Podest und erhöhten das Tempo. Durch die Rundenverkürzung und eine neue Zeitnahme verloren die Teams die Übersicht über ihre Position und mussten so bis zur letzten Runde voll motiviert angreifen.
Wie denkbar knapp die Positionsberechnungen während des Morgens waren, kann man anhand der Ergebnisse sehen. Nach 21 Stunden Renndauer betrug der Abstand auf das Podium nur 5,9 Kilometer (14:30 Minuten) und auf den vierten Platz nur 1,26 Kilometer (3:14 Minuten).
Der Nürburgring zeigte sich an diesem Wochenende von seiner typischen Seite. Das harte Wetter und die Eifelberge verlangten den Athleten das äußerste Durchhaltevermögen ab.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Betreuer, Freunde und Sponsoren des „Achterjet“, die das Team unterstützt und angefeuert haben sowie an den RC Herschbroich für die professionelle und verantwortungsvolle Durchführung der Veranstaltung.
