Allgemeine Berichte | 14.11.2014

Zahl der Waffenbesitzer im Kreis Ahrweiler sinkt weiter

Mehr als 1.800 Waffen geschreddert

Waffenbesitzer müssen sichere Aufbewahrung dokumentieren

Die Schredderanlage zerstört und zerkleinert Gewehre, Revolver und Pistolen. Foto: Kreisverwaltung Ahrweiler

Kreis Ahrweiler. Die Vernichtung von Waffen im Kreis Ahrweiler hält unvermindert an. Die Kreisverwaltung hat im Jahr 2014 bisher weitere 180 Gewehre, Pistolen und Revolver entgegengenommen. Diese wurden zu einem Verwertungsbetrieb transportiert, der sie in der Schredderanlage zerstört hat. Das Altmetall wird im Anschluss wiederverwertet. Nachdem die Kontrolle von Schusswaffen seit dem Jahr 2009 bundesweit verschärft wurde haben Waffenbesitzer 1.825 Waffen abgegeben. Die Zahl der Waffenbesitzer im Kreis Ahrweiler sank ebenfalls weiter von ursprünglich 4.000 bis zum Jahresende 2014 auf 2.790 ab. Seit der Einführung des „Nationalen Waffenregisters“ lassen sich zahlreiche Daten zum Erwerb und Besitz von Waffen einfacher und effektiver überprüfen. Waffenbesitzer müssen die sichere Aufbewahrung ihrer Waffen hinreichend dokumentieren und den entsprechenden Nachweis ohne Aufforderung an die Kreisverwaltung liefern. Wer dieser gesetzlichen Verpflichtung nicht nachkommt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Kreismitarbeiter werden die betreffenden Waffenbesitzer - meist Jäger, Sportschützen und Altbesitzer - an ihre Nachweispflicht erinnern und vor Ort kontrollieren.

Die Anforderungen an die Waffenbesitzer sind ausführlich auf den Internetseiten www.kreis-ahrweiler.de aufgeführt. Bei Fragen geben die Mitarbeiter der Kreisverwaltung Ahrweiler Auskunft unter Tel. (0 26 41) 97 52 29 und (0 26 41) 97 55 88 oder per Email bernd.hanke@aw-online.de und nico.schneider@aw-online.de.

Die Schredderanlage zerstört und zerkleinert Gewehre, Revolver und Pistolen. Foto: Kreisverwaltung Ahrweiler

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