Lokalsport | 23.09.2015

SG OASF/Barweiler

Mit Kampf und Kontern zum Derbysieg

SG OASF/Barweiler I - DJK Müllenbach 4:1 (2:0)

Lukas Knelke, der OASF-Toptorjäger erzielte 3 Treffer.privat

Antweiler. Am fünften Spieltag stand der ersten Mannschaft in Antweiler das große Derby gegen die DJK Müllenbach bevor. Da Trainer Walter Sicken aus verschiedenen Gründen gleich drei Spieler nicht zur Verfügung standen, die bisher in jeder Partie zum Einsatz gekommen waren, mussten in der Startaufstellung der Heimmannschaft einige Änderungen vorgenommen werden, was unter anderem die Heimpremiere für Marco Raths und das erste Saisonspiel für Philipp Cläsgens nach sich zog.

Vor den Augen von etwa 70 Zuschauern auf dem heimischen Grün verlief die Begegnung zunächst sehr kampfbetont und ausgeglichen. Eine Vielzahl an Zweikämpfen, Fouls und Ballverlusten auf beiden Seiten prägte das Spielgeschehen. Lediglich durch Standardsituationen kamen die beiden Mannschaften in den gegnerischen Strafraum, mehr als einige Halbchancen sprangen bei diesen Bemühungen allerdings nicht heraus.

Die erste entscheidende Szene ereignete sich in der 21. Minute, als Sebastian Sesterheim im Zuge eines Konterangriff auf den DJK-Strafraum zusprintete und etwa 20 Meter vor dem Tor vom letzten verbliebenen Müllenbacher Verteidiger Fabian Goeden, der für diese Aktion die Rote Karte sah, zu Fall gebracht wurde. Aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine Notbremse handelte, war diese Schiedsrichterentscheidung absolut korrekt. Den folgenden Freistoß konnte Lukas Knelke auf sehenswerte Weise über die Mauer hinweg direkt verwandeln. Wenig später schickte Justin Fries wiederum Lukas Knelke auf die Reise, der sich anschließend frei vor Gästeschlussmann Matthias Rieder wiederfand, diesen mit einem Lupfer jedoch nicht überwinden konnte.

Besser machte es der Torschützenkönig der letzten Saison, als er nach einem punktgenauen Diagonalpass von Justin Fries auf der linken Außenbahn an den Ball kam, nach innen zog und mit einem satten Rechtsschuss zum 2:0 in die lange Ecke traf. Bis zur Pause versuchte Müllenbach trotz Unterzahl Druck aufzubauen und den Anschlusstreffer zu erzielen, gegen die wie immer kampfstarke OASF-Viererkette war aber so gut wie kein Durchkommen. Auf der anderen Seite verpassten es die Gastgeber bis zur Pause durch schlampiges Passspiel und einige suboptimale Ballannahmen, weitere Torchancen zu kreieren.

Zweite Halbzeit

In der zweiten Halbzeit änderte sich nur wenig am Spielverlauf. Trotz des numerischen Ungleichgewichts konnten sich die Platzherren keine sichtbare Feldüberlegenheit erarbeiten, da viele Angriffsversuche Stückwerk blieben. Trotzdem kam die Mannschaft zu einigen guten Chancen durch Lukas Knelke, der zunächst einen Heber knapp am langen Pfosten vorbeisetzte, dann an Torwart Rieder scheiterte und schließlich mit einem Distanzschuss das Tor verfehlte. Ebenso verpasste es Max Niggemann nach einem flach auf den ersten Pfosten geschlagenen Eckball von Christian Lückenbach, die Führung auszubauen, als sein Schuss neben dem kurzen Eck landete.

Gleichzeitig sorgte die DJK mit einigen Flanken in den Strafraum für ein gewisses Gefahrenpotenzial, wirklich brenzlig wurde es aber nicht. In der 77. Minute fiel dann die endgültige Entscheidung, als Sebastian Sesterheim nach einem kurz ausgeführten Eckstoß von Lukas Knelke und dem anschließenden Querpass von Justin Fries entschlossen zum Ball ging und diesen aus kurzer Distanz über die Linie drücken konnte. Wiederum nur zwei Zeigerumdrehungen später setzte Sebastian Sesterheim infolge eines Konters rechts im Strafraum Lukas Knelke in Szene, der anschließend souverän zum 4:0 einnetzte. Leider präsentierte sich die Defensive im direkten Gegenzug etwas unsortiert, sodass Michael Daun nach einem langen Pass alleine vor Philipp Cläsgens zum Schuss kam und den Ehrentreffer für die nie aufsteckenden Gäste erzielte. Bis zum Ende des Spiels war die letzte nennenswerte Aktion die gelb-rote Karte, welche der Müllenbacher Daniel Lares nach einem taktischen Foul sah. Dies war im Übrigen die letzte von insgesamt neun Karten, die in der Partie gezeigt wurden.

Auch wenn es kein spielerischer Leckerbissen war, den die OASF-Spieler ihren Fans boten, ist der Sieg mehr als verdient. In einem Derby ist das entscheidende Kriterium, den Kampf anzunehmen, und dies taten die Hausherren zu 100 Prozent, sodass in einer solchen Partie auch einmal über den einen oder anderen Fehlpass hinweggesehen werden kann. Durch ein starkes Konterspiel sowie die individuelle Klasse der Offensivspieler kam die Mannschaft dann zu den Treffern. Defensiv dagegen ließen sie so gut wie nichts anbrennen und den Lokalrivalen kaum einmal gefährlich in Erscheinung treten. Somit kann unter dem Strich absolut von einem gelungenen Auftritt gesprochen werden.

Lukas Knelke, der OASF-Toptorjäger erzielte 3 Treffer.Foto: privat

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