Kreisverwaltung Ahrweiler informiert
Mit Konzept und Kulturdenkmal zur neuen Kreuzung
Insul betreibt „Dorferneuerung in vorbildlicher Weise“ - Kreis Ahrweiler fördert
Insul. Die Ortsgemeinde Insul hat einen weiteren Baustein bei der Dorferneuerung gesetzt. Die Kreuzung der Welsbachstraße mit der Ahrstraße wurde neu gestaltet. Unter anderem erhielt das dortige Steinkreuz - ein Kulturdenkmal aus dem Jahr 1796 - einen anderen Standort und ein angemessenes Umfeld.
Der Kreis Ahrweiler hat das Vorhaben, das mit förderfähigen Kosten von 12.700 Euro veranschlagt ist, mit rund 3.800 Euro bezuschusst. Es handelt sich um Geld aus dem Förderprogramm Ländlicher Raum. Für Insul ist es der erste Zuschuss aus diesem kreiseigenen Fördertopf.
Bei einem Besuch mit Hermann-Josef Romes, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler zu Insuls Ortsbürgermeister Ewald Neiß: „Wir haben diese Idee sehr gerne unterstützt. Die Maßnahme ist förderfähig, weil sie durch bürgerschaftliches Engagement überwiegend in Eigenleistung ausgeführt wurde.“
Außerdem stellt die neu gestaltete Kreuzung eine Aufwertung des Orts- und Straßenbildes dar. Das Steinkreuz befindet sich jetzt auf einer bepflanzten Mittelinsel, die mit einer Randeinfassung aus Basalt-Pflaster umgeben wird. Die Straßenlaternen wurden neu angeordnet.
Die Kreisverwaltung betont, „dass Insul in vorbildlicher Weise Dorferneuerung betreibt.“ Die Schwerpunktgemeinde punkte auf allen Gebieten. Die ehemalige alte Schule werde in ein Bürgerhaus umgebaut, das Vereinen und Jugendlichen mit einem eigenen, vom Hauptgebäude getrennten Bereich zur Verfügung stehe; hier liege der Anteil an Eigenleistung durch die Bürger bei 80.000 Euro. Neu im Dorf seien auch der Kletterseilgarten am Sportplatz, das Umfeld an der Kapelle und ein Infoleitsystem in modernem Design. Attraktive Veranstaltungen spiegelten die Lebendigkeit und Vielseitigkeit der „Insulaner“ wider. Die für Dorferneuerung zuständige Abteilung im Kreishaus bestätigt Insul eine „stetige konzeptionelle Weiterentwicklung“.
Infos zum Förderprogramm Ländlicher Raum: Kreisverwaltung Ahrweiler, Förderprogramme, Raymund Pfennig, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ruf (0 26 41) 9 75-4 43, Fax .975-7443, E-Mail Raymund.Pfennig@aw-online.de, Internet www.kreis-ahrweiler.de („Bürgerservice“, „Förderprogramme“, „Förderung Ländlicher Raum“).
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