Allgemeine Berichte | 04.02.2015

KG Rot Weiß Adenau bei ihrer zweiten Sitzung mit Sitzungspräsident Thomas Sebastian im Adenauer „Gürzenich“

Mit einem Feuerwerk der guten Laune Jubiläum gefeiert

Die Russen sind da. Horst Hitzenbichler als Oligarch.

Adenau. Ein Feuerwerk der guten Laune brannte die KG Rot Weiß Adenau auch bei ihrer zweiten Sitzung mit Sitzungspräsident Thomas Sebastian und den wohlbekannten Akteuren im Adenauer „Gürzenich“ der Hocheifelhalle ab. Das diesjährige Motto „die KG feiert ihre 55. Session“ von Thomas Sebastian erdacht und Mike Henneberg als Orden und Plakate grafisch umgesetzt, feierten nicht nur die vielen bunt kostümierten Jecken, sondern auch die Ehrengäste wie Landrat Jürgen Pföhler, Bürgermeister Guido Nisius, Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann, Bürgermeister a.D Hermann Josef Romes, Willi Fuhrmann RKK sowie eine Abordnung der KSK Ahrweiler mit Dieter Zimmermann an der Spitze in der voll besetzten und festlich geschmückten Narrhalla. Als Eisbrecher fungierten wie im letzten Jahr die Mini Funken, mit ihrem von Anja Vollmann einstudierten Tanz zeigten Clea Kola, Mathilda Stoll, Merle Rothkegel, Juline Kreuer, Hannah Ackermann, Savanna Sroda und Elena Schmitz eine klasse Leistung und zeigten das der Funken Nachwuchs gesichert ist. Dann wurde es voll auf der Bühne die seit Langem befreundete Stadtgarde Rot Weiß Ahrweiler unter dem Kommando von Frank Adeneuer marschierte ein. Sie hatten nicht nur „Staatse Kerle“ auch ihre Lieblichkeit Prinzessin Rita I, Grußworte und Orden mitgebracht. Der Tanz des Mariechens für die Adenauer rot-weißen erntete viel Applaus und Adde Alaaaf. „Schätzelein“ Horst Schlämmer alias Heike Päthe strapazierte die Lachmuskeln als Redakteur des Grevenbroicher Tageblattes und wurde mit „dreimool Adde Alaaf“ verabschiedet. Unter der Leitung von Nadine Christoffer zeigten die Juniorfunken Carina Cläsgens, Lena Hilberath, Saskia Hupperich, Franziska und Katharina Lehmann, Laura Müller und Julia Schmitt einen zackigen Tanz und wurden ohne Zugabe nicht von der Bühne gelassen. Nicht nur die Akteure auf der Bühne waren aktiv, auch Willi Fuhrmann stellvertretender Vorsitzender der Rheinischen Karnevals Korporationen (RKK) wurde aktiv, hatte er doch für Fred Stenz eine hohe Auszeichnung im Gepäck. Seit 1990 gehört der Adenauer dem Vorstand an und ist seit 1992 als Zugleiter für den Sonntagszug verantwortlich. Fred Stenz hat den Umzug in Adenau zu dem gemacht, was er heute ist, der Höhepunkt des Straßenkarnevals in der Region. Er wurde von Willi Fuhrmann mit dem Verdienstorden in Gold ausgezeichnet. Dann kamen sie, das Männerballett der Villa am Buttermarkt, Dirk Weissohn, Hans Josef Dreser, Stefan Dressler, Martin Schaaf, Daniel De Hart, Rocco Scalone, Marcus Linden und Raffael Sorbilli als „Sister Act“. Trainiert von Barbara Meid-Jünger zeigten sie zum ersten Mal auf großer Bühne eine Interpretation des Klassikers „Sister Act“, Allaaf Rakete und natürlich Zugabe für die Jecken „Schwestern“. Dann kamen die Russen, in Gestalt von „Hibi“ Horst Hitzenbichler. War er im Jahre 2009 erst mal als Till Eulenspiegel - der die Machenschaften am Nürburgring im seinem Spiegel schon vorher sah - unterwegs, war er jetzt Geld verteilend als „Oligarch“ aktiv. Er war es der seinem Freund Roberto Wild mit seinen Millionen unter die Arme gegriffen hat. Frei nach dem Motto, „Sind die Taschen voller Geld, klappt vieles leichter als man denkt“. Ebenso lange auch seit 2009 ist die Funkengarde mit Kristina Müller-Ehlen auch Trainerin, Julia Wagner, Kerstin Förster, Meike Stollenwerk, Anja Vollmann, Julia Zenzen und in diesem Jahr Sarah Koll als sympathische Botschafter des Adenauer Karnevals unterwegs. Nach diesen zwei hervorragenden Tänzen bedauerte nicht nur Thomas Sebastian das die Seniorenfunken in der Formation an diesem Abend der letzte Auftritt war. Neben den üblichen Orden wurden die Mädels noch mit dem Verdienstorden in Bronze der Gesellschaft geehrt. Eine Ernennung zu Ehrensenator gab es für Peter Nett. Peter Nett ist seit 1969 im Elferrat und Mitglied der Rot Weißen er hat den Karneval in Adenau in seiner Zeit als Präsident von 1995 bis 2008 mehr als geprägt. „Me hann e Hätz für Adde“ sangen die aktiven Präsidenten Eddy Rausch und Thomas Sebastian als Hommage an ihre Heimatstadt. Eddy Rausch widmete das Lied den Erbauern des Nürburgrings und seinem Vater, der auf dem Ring schon eine Deutsche Meisterschaft errungen hat. Eine Rakete war fällig als Willi Schüller als Spüli seine Rede beendet hatte. Das Gewissen der KG und der Stadt hat sich in den 30 Jahren zu einem Redner entwickelt, der Wichtiges und Unwichtiges unterscheidet und das Kind beim Namen nennt. So prangerte er in diesem Jahr unter anderem die Windmühlenproblematik an, die aus Eigendynamik deutlich aus den Fugen geraten ist und dadurch teils persönliche Grenzen überschritten hat. Seit vielen Jahren ein Garant für Akrobatik und Höhepunkt der Sitzung das Männerballett „Dolce Vita“ aus Reifferscheid.

Ohne Zugabe kamen die Grazien nicht von der Bühne. Den Fanfarencorps der KG Rot-Weiß unter Leitung von Johannes Schmitt war es vorbehalten mit ihren fetzigen Liedern im neuen Outfit das Finale einzuläuten, beim dem sich alle Aktive noch einmal auf der Bühne präsentierten.

Die Russen sind da. Horst Hitzenbichler als Oligarch.
Die Funkengarde hatte in der Formation ihren letzten Auftritt.

Die Funkengarde hatte in der Formation ihren letzten Auftritt.

Der ehemalige Bürgermeister der VBG Hermann Josef Romes (M.) wurde als neues Elferratsmitglied begrüßt.

Der ehemalige Bürgermeister der VBG Hermann Josef Romes (M.) wurde als neues Elferratsmitglied begrüßt.

Die Russen sind da. Horst Hitzenbichler als Oligarch.

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