Allgemeine Berichte | 12.07.2013

Das Forstrevier Anhausen informiert

Nächtliche Invasion von großen Käfern

Der Junikäfer ist einfarbig braun und etwas kleiner und behaarter als der Maikäfer. Foto: Frank Krause

Region. In den vergangenen Tagen gab es mehrere Anfragen besorgter Mitbürger, die folgendes Phänomen beobachtet hatten: In der Abenddämmerung stiegen aus dem Boden oder Rasen große Flugtiere auf, schwirrten umher und flogen schließlich den First oder die Dachrinne ihres Hauses an. Sie fragten sich, was das für Tiere seien, ob davon eine Gefahr ausgehe und ob der Flugverkehr in den nächsten Tagen noch zunehmen werde.

Revierförster Frank Krause konnte darauf eine Antwort geben. Es handele sich um Junikäfer, die in diesem Jahr aufgrund der endlich einmal über einen längeren Zeitraum stabilen, warmen Witterung zeitgleich aus dem Boden schlüpfen. Die Jungkäfer müssen nun (wie ihre etwas größeren Verwandten, die Maikäfer) einen Reifefraß in den Kronen von Laubbäumen durchführen. Dazu kommen sie (immer) in der Dämmerung aus dem Boden gekrabbelt und fliegen auf die nächste hohe Silhouette zu, die ihnen signalisiert: dort ist ein Waldrand mit Baumkronen.

Eine Gefahr geht von den Käfern nicht aus. Vermutlich wird die Flugbewegung in den nächsten Tagen wieder nachlassen.

Der Junikäfer ist einfarbig braun und etwas kleiner und behaarter als der Maikäfer. Foto: Frank Krause

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
80 Jahre Sportverein 1946 Kripp e. V.
80 Jahre Sportverein 1946 Kripp e. V.
Anzeige zum Semesterstart
Titel
80 Jahre SV Kripp
Stellenanzeigen
SSV 50%
Weinfest in Walporzheim
Empfohlene Artikel
Rauchschwaden in NRW. Foto: DU
414

Rheinland-Pfalz. Das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz informiert über weiterhin wahrnehmbaren Rauch- und Brandgeruch in Teilen des Landes. Ursache sind aktuelle Waldbrände insbesondere in Nordrhein-Westfalen und Belgien. Aufgrund der Wetterlage und der Windrichtung kann der Rauch über größere Entfernungen transportiert werden. Besonders betroffen ist derzeit der Norden von Rheinland-Pfalz, allerdings kann sich die Situation abhängig von der Wetterentwicklung verändern.

Weiterlesen

4

Die kfd Adenau und die kfd Ahr-Eifel konkret laden am 16.9. zur diesjährigen Frauen-Wallfahrt nach Barweiler ein. Unter dem Leitwort „Heil an Leib und Seele“ steht der Tag ganz im Zeichen dessen, was Frauen stärkt, trägt und verbindet. Körper und Seele, Würde und Verletzlichkeit, Solidarität und Hoffnung – all diese Themen prägen sowohl den Pilgerinnenweg als auch die anschließende Eucharistiefeier.

Weiterlesen

17.08.:Waldbrände in NRW: Kreis Ahrweiler: Fenster schließen, Lüftungen abschalten
986

Kreis Ahrweiler.Das Lagezentrum Bevölkerungsschutz Rheinland-Pfalz weist darauf hin, dass es aufgrund der aktuellen Waldbrände, insbesondere im Hürtgenwald im Kreis Düren sowie im Hohen Venn in Belgien, auch im Kreis Ahrweiler weiterhin zu Rauch- und Brandgeruch kommen kann. Eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung besteht derzeit nicht. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen auszuschalten.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Eine kilometerweit sichtbare Rauchwand über den dichten Wäldern der Eifel.
2308

Allgemeine Berichte

Großbrand in der Vordereifel

Langscheid / Vordereifel. Es sind Bilder, die sich tief in das Gedächtnis der Region einbrennen werden: Eine kilometerweit sichtbare Rauchwand über den dichten Wäldern der Eifel, Hubschrauber im Dauereinsatz und Hunderte erschöpfte, aber unermüdlich kämpfende Menschen in schwerer Montur. Was am Freitagvormittag, den 14. August 2026, als vermeintlich kleiner Vegetationsbrand zwischen Langenfeld und...

Weiterlesen