Anwärter zu Besuch in Hümmel
Naturschutz und Nutzung perfekt "unter einem Hut"
Hümmel. Die Anwärter des Jahrgangs 2015 der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz besuchten das Forstrevier Hümmel. Die jungen Förster im Vorbereitungsdienst wollten sich die außergewöhnliche Bewirtschaftungsweise, von der sie schon viel gehört hatten, einmal selbst ansehen. Es wurde sehr lebhaft diskutiert, und schnell wurde deutlich: In dem kleinen Eifeldorf sind keine Ökoromantiker am Werk, sondern forstliche Betriebswirtschaftler.
Uralter Buchen-Bestand
Bei den Kalkulationen zur Plenterdurchforstung kamen die Teilnehmer ins Schwitzen, in den uralten Buchenbeständen dann ins Staunen. Dass man mit Waldreservaten durch die Ausweisung als Ruheforst Naturschutz und Nutzung perfekt unter einen Hut bringen kann, wurde anerkennend zur Kenntnis genommen.
Althergebrachtes überdenken
Waren die Förster teilweise skeptisch gegenüber dem Hümmeler Weg angereist, so nahmen sie eine Fülle von Anregungen mit nach Hause, um die althergebrachten Methoden zu überdenken. Auch den beiden Förstern Lidwina Hamacher und Peter Wohlleben machte der intensive Dialog sichtlich Freude, so dass der Vormittag wie im Nu vorüber war.
Junge Förster nahmen eine Fülle von Anregungen aus dem Forstrevier Hümmel mit nach Hause. Foto: privat
