Allgemeine Berichte | 19.08.2014

EifelArt-Ausstellung zum Heimatfest in der Komturei Adenau

„Puth, Punkt, Komma, Strich ...“

- vom 30. August bis 7. September -

Grafik: privat

Adenau. Mit Klaus M. Puth bringt der Kunstförderverein EifelArt e.V. noch einmal den Künstler nach Adenau, mit dem er seine erste Ausstellung nach Gründung vor fast 20 Jahren im Haus Hartmann ausrichtete. Jedes Kind kennt die Malanleitung: Punkt, Punkt, Komma, Strich ... Puth begnügt sich nicht mit dem Ergebnis „Mondgesicht“. Der Grafiker, Illustrator und Karikaturist spinnt den Strich weiter zu schrägen oder witzigen Bildern und Cartoons. Der gebürtige Frankfurter (Jg. 1952) sammelte nach dem Abitur erste Erfahrungen in der Grafikabteilung des ehemaligen Bw-Druckereizuges in Breidscheid, um anschließend sein Studium an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach mit Diplom abzuschließen. Seit 1991 in Mühlheim-Dietesheim bei Offenbach ansässig, hat er sich seine Liebe zur Eifel stets bewahrt, die er bei jährlichen Besuchen immer wieder auffrischt. Seit den Achtzigerjahren sind so mehr als 100 Cartoon-, Bilder- und Geschenkbücher entstanden. 1994 kreierte er „seine Gans“, die es seitdem in immer neuen Variationen auf Kalendern, Karten, Tassen, Bettwäsche etc. zu einem großen Bekanntheitsgrad gebracht hat. Dazu kamen inzwischen noch die „Yogakühe“ und eine Kuh-Adaption von kultigen Filmplakaten und der Beatlesstory samt Plattencover. Illustrationen für renommierte Schulbuchverlage gehören ebenso zu seinem Metier wie Zeichnungen zu Grimmelshausen, Karl Valentin oder den Märchen der Gebrüder Grimm.

Stets experimentierfreudig probiert er immer wieder neue Zeichentechniken und Materialien aus. Schon 1999 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Mühlheim, seit 2005 gehört er dem Vorstand der Frankfurter Künstler Gesellschaft von 1857 an. In zahlreichen Ausstellungen konnte er bereits die ganze Bandbreite seines Schaffens zeigen.

Eine schöne Auswahl seiner verschiedensten Arbeiten wird man in der Ausstellung in der Johanniterkomturei in Adenau sehen können, die am Heimatfestsamstag, 30. August, um 15 Uhr eröffnet wird. Hier wird er auch seine Bücher signieren. Am Sonntag, 31. August, lädt „EifelArt“ dort um 15 Uhr zum Künstlergespräch mit Klaus Puth ein.

Grafik: privat

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