In Hoffeld feierte die Gemeinde die Halbkirmes Donatus
Reges Vereinsleben wurde beim Dorffest wieder einmal deutlich
Hoffeld. In der Gemeinde Hoffeld wird der Schutzpatron Donatus mit der Halbkirmes gefeiert, zu der die Dorfgemeinschaft am Wochenende wieder zum alljährlich beliebten Donatus-Dorffest eingeladen hatte. Die Koordination des Dorffestes lag in den Händen der Ortsgemeinde mit Ortsbürgermeister Marco Jax, wobei alle Ortsvereine in der Dorfgemeinschaft eingespannt waren und jeder an seinem Platz half. In der rund 300 Einwohner zählenden Gemeinde gibt es mit sieben Ortsvereinen von der Freiwilligen Feuerwehr, Junggesellen, Bergmusikanten Hoffeld, Sportverein, Angelverein, Möhnen und dem Karnevalsverein ein reges Vereinsleben, auf das sich der Ortsbürgermeister beim Dorffest verlassen kann.Mit Live Musik von Valentina und einem fröhlichen Beisammensein rund ums kleine, aber schmucke Dorfmuseum begann das Dorffest am Samstagabend, und nach einer kurzen Nacht trafen sich die Ersten bereits wieder zum urigen Frühschoppen. Für die „Dorfbäcker“ Michael Schwall und Bruno Kratz begann da bereits die Arbeit am alten Steinofen (Backes) im Dorfmuseum mit den Jahreszahlen 1836, aus dem die beiden am Nachmittag die beliebten Steinofenbrote hervorholten, und wie sie rauskamen, auch gleich ihre Abnehmer fanden. Zum Nachmittag gab es die selbst gebackenen Kuchen der Frauen aus dem Ort und zur Kaffeetafel spielten dann auch die Hoffelder Bergmusikanten mit ihrem Dirigenten Bernd Prämaßing auf. Für die Kinder und Jugendlichen begann die Dorfrallye, zu der es verschiedene Fragen zu beantworten gab, und ab 16 Uhr gehörte das noch heiße „Backes“ der Jugend, die ihre selbst kreierte Pizza in den Ofen schob.
So feierten noch alle bis in die späten Abendstunden zusammen ihre Halbkirmes, bevor sie dann zu Hause oder gemeinsam in Gruppen dem WM-Endspiel der deutschen Mannschaft entgegen zitterten. Mit dem Sieg fand das Donatus-Dorffest dann in der Nacht seinen krönenden Abschluss mit einer bleibenden Erinnerung. Für die Dorfgemeinschaft bleibt das Dorffest sowieso stets in guter Erinnerung, da der Erlös jeweils für gemeinnützige Zwecke innerhalb der Ortsgemeinde Verwendung findet und so jedem Einzelnen zugute kommt.
Michael Schwall, Ortsbürgermeister Marco Jax und Bruno Kratz holten das Steinofenbrot aus dem Ofen.
