Stadtwald Adenau
Sägewerk im Wald
Holz direkt zu Balken, Bohlen und Schwarten verarbeitet
Adenau. Die Stadt Adenau prägt mit ihren rund 320 Hektar Kommunalwald das Landschaftsbild westlich der Hohen Acht. Gleichzeitig ist die Stadtverwaltung gemeinsam mit ihrem Bauhof für zahlreiche Bereiche des öffentlichen Lebens verantwortlich.
Aktuell zeigt sich, wie wunderbar sich diese Aufgaben ergänzen können. Der Bauhof benötigt für einen Fangzaun oberhalb einer Straße Holzbohlen und für den Spielplatz am Buttermarkt Holzbalken. Statt diese Produkte für teures Geld einzukaufen, fand sich nach Rücksprache mit dem zuständigen Förster Dietmar Ebi vom Forstamt Adenau schnell eine Alternative. Bei der planmäßigen Durchforstung eines Douglasienbestandes im Bruch, einem Teil des Adenauer Stadtwaldes, wurden acht Baumstämme nicht verkauft, sondern für den Eigenbedarf zwischengelagert. „Das Holz der Douglasie ist für die vorgesehene Verwendung ideal, da es ohne jeglichen chemischen Holzschutz verwendet werden kann. Im Harz sind nämlich von Natur aus Stoffe eingelagert, die fungizid wirken“, erklärt Förster Ebi.
David Müller aus Bauler kam nun mit seinem mobilen Sägewerk in den Bruch und sägte vor Ort aus den acht Douglasienstämmen die vom Bauhof benötigten Hölzer. Bauhofsleiter Frank Wagner schnitt die Baumstämme in passende Längen und legte diese Abschnitte mit dem Frontlader des städtischen Traktors neben dem mobilen Sägewerk ab. Über eine spezielle Mechanik hievte David Müller die Hölzer auf den Sägetisch und stellte die gewünschte Holzstärke ein. Nun konnte die quer liegende Bandsäge loslegen und aus den Abschnitten Bohlen, Balken und Schwarten schneiden.
„Den Rohstoff Holz vor Ort zu veredeln und dann zu verbauen, ist ökologisch sinnvoll.
Die Stadt Adenau hat damit Geld gespart und gleichzeitig einem regionalen Unternehmen eine Verdienstmöglichkeit geboten. Für mich ist dies ein Paradebeispiel für nachhaltige Waldbewirtschaftung“, zieht Dietmar Ebi Bilanz.
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