Adenauer Hammerzunft beging Patronatstag
Sammlung kommt dem Heiligenhäuschen zugute
Adenau. Zum Patronatstag, dem Namensfest des heiligen Josef, traf sich die Adenauer Hammerzunft zum traditionellen gemeinsamen Kirchgang. Dabei gedachten die Mitglieder besonders der verstorbenen Zunftbrüder.
Bei der anschließenden Jahresversammlung konnte Archivar und Organisator Hermann Lehmann neben Pastor Heinrich Ant zahlreiche Zunftmitglieder im kleinen Saal der Komturei begrüßen.
Ein besonderer Gruß galt den beiden Neumitgliedern Kurt Stumpf aus Köln und Bastian Geyer aus Adenau, beide freuten sich, durch eine Mitgliedschaft die Tradition ihrer Vorfahren fortsetzen zu können.
Im Verlauf der Versammlung wurde dann der neue Zunftmeister Willi Schüller ernannt, dem der scheidende Amtsinhaber Dieter May die Insignien Fahne, Hut und Schärpe überreichte. In seiner Antrittsrede bedankte sich Willi Schüller für die Ehre, Zunftmeister der Hammerzunft Adenau sein zu dürfen, und erklärte: „Ich glaube, mein Vater und auch mein Opa wären stolz, wenn sie sähen, dass ich heute als Zunftmeister der Adenauer Hammerzunft hier stehe, denn für beide war der Zunfttag immer ein ganz besonderer Tag im Jahresverlauf.“
Da der heilige Josef der Schutzpatron der Hammerzunft ist und zurzeit das Heiligenhäuschen in der Wimbachstraße restauriert wird, beschloss die Mitgliederversammlung zugunsten dieser Aktion zu sammeln. Dabei kamen 300 Euro zusammen.
In seinem neuen Amt als Zunftmeister zeichnete Willi Schüller mehrere Zunftbrüder für langjährige Mitgliedschaft in der Hammerzunft mit der Ehrenurkunde aus. Für Hermann Lehmann in der Funktion des Organisators und Archivars der Hammerzunft Adenau gab es die Ehrenurkunde für 55 Jahre Mitgliedschaft. So saßen Alt und Jung am Abend noch lange zusammen und blätterten in den alten Unterlagen, in denen sie die Namen und Fotografien ihrer Vorfahren entdeckten.
Frisch im Amt konnte Zunftmeister Willi Schüller (r.) die Ehrenurkunde der Hammerzunft an Hermann Lehmann übergeben.
