Politik | 12.03.2014

Schössler bittet um Vertragsauflösung

Lotto-Geschäftsführer will möglicher Beschädigung des Unternehmens entgegenwirken

Koblenz. Der Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, Hans-Peter Schössler, hat den Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Prof. Dr. Salvatore Barbaro, um vorzeitige Auflösung seines Dienstvertrages gebeten. Der genaue Zeitpunkt seines Ausscheidens aus dem Unternehmen steht noch nicht fest. Der Grund für seine persönliche Entscheidung liege in dem angekündigten Gerichtsverfahren vor dem Amtsgericht Koblenz, begründete Schössler in einem persönlichen Brief an den Aufsichtsratsvorsitzenden. Schössler möchte zum Zeitpunkt des Verfahrens nicht als Geschäftsführer des Unternehmens fungieren und damit jeder denkbaren Beschädigung von Lotto Rheinland-Pfalz entgegenwirken. „Das ist nach mehr als 17 Jahren keine einfache Entscheidung, denn Lotto ist für mich alles andere als nur ein Job“, schrieb Schössler in seinem Brief an Prof. Barbaro. Den Mitarbeitern von Lotto Rheinland-Pfalz teilte Schössler seine Entscheidung in einer kurzfristig einberufenen Betriebsversammlung mit, in der er sich für die über 17 Jahre dauernde gute Zusammenarbeit bedankte. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Prof. Dr. Salvatore Barbaro, erklärte: „Auch der Aufsichtsrat respektiert die Entscheidung des Geschäftsführers. Sie zeigt einmal mehr, dass es Hans-Peter Schössler immer um das Unternehmen und nie um seine Person geht.“ Hans-Peter Schössler war seit 1998 Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz. An der Spitze des Unternehmens wird als Geschäftsführer weiterhin Jürgen Häfner stehen, der bislang in enger Abstimmung mit Schössler die Geschicke von Lotto Rheinland-Pfalz geleitet hat und diesen Kurs fortsetzen wird.

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