Politik | 19.05.2014, 16:20 Uhr

Bundespolizei hatte alle Hände voll zu tun

Schwelbrand durch weggeworfene Kippe

Koblenz. Eine unachtsam weggeworfene Zigarettenkippe war vermutlich die Ursache für einen Einsatz von Bundespolizei und Feuerwehr am Samstagabend im Koblenzer Hauptbahnhof. Dort war ein Schwelbrand in einem Kabelschacht am Bahnsteig in unmittelbarer Nähe zu den Aufzügen entstanden. Wegen der Rauchentwicklung räumte die Bundespolizei den Fahrstuhl und den Bahnsteig. Die Berufsfeuerwehr Koblenz löschte den Brand. Während der Löscharbeiten wurden mehrere Züge zu anderen Bahnsteigen umgeleitet.

In zwei Fällen hat die Bundespolizei Koblenz Kinder und Jugendliche in Gewahrsam genommen. Ein 14 Jahre altes Mädchen war am Samstagnacht mit einem Intercity von Frankfurt (M) auf dem Weg nach Koblenz ohne Fahrkarte angetroffen worden. Die Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass die Jugendliche von zu Hause abgängig war. Der Vater holte sie bei der Bundespolizei in Koblenz ab.

In einem weiteren Fall waren es zwei zehnjährige Mädchen, die sich unerlaubt aus dem Elternhaus in Bad Wildungen entfernt hatten. Bei der Polizei in der Heimatstadt hatten die Eltern bereits eine Vermisstenanzeige bei der Polizei erstattet. Bis zu ihrer Abholung durch die Eltern waren die Kinder in einem Koblenzer Heim untergebracht.

Samstagnacht wurde ein 19 Jahre alter Deutscher im Koblenzer Hauptbahnhof von der Bundespolizei angesprochen, der offensichtlich unter Drogeneinfluss stand. Er räumte auch ein, Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Bei der Durchsuchung fanden die Bundespolizisten

geringen Mengen Haschisch. Bei einem 20-Jährigen wurden ebenfalls geringe Mengen Rauschgift gefunden und sichergestellt. Die Bundespolizei hat Ermittlungsverfahren gegen die Männer eingeleitet.

In drei Fällen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Erschleichens von Leistungen eingeleitet. Pressemitteilung der Bundespolizei Trier

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