Allgemeine Berichte | 16.07.2013

Segelfluggruppe Wershofen e. V.

(Segel)-Fliegen einmal anders

Windenumbau auf einen Lkw der Marke Volvo wurde erfolgreich durchgeführt

Passgenau auf den Millimeter wurde die Winde abgesetzt.Privat

Wershofen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Segelflugzeug zu starten. Die sicherlich mit Abstand häufigste Art ist der Windenschlepp. Auch die Segelfluggruppe Wershofen (SFG) betreibt eine Winde. Seit fast 20 Jahren war diese auf einen Kleintransporter Mercedes 406 D aus den 1960 Jahren montiert. Nach so langer Zeit war nun ein Austausch des Fahrzeuges erforderlich. Im vergangenen Winter wurde ein Lkw der Marke Volvo vorbereitet. Die Ladefläche wurde demontiert, Traversen und Chassis angepasst. Kürzlich erfolgte der eigentliche Wechsel. Ein Kranwagen hob die Winde vom alten Trägerfahrzeug auf das neue. So kam auch die Winde selbst zu einem, wenn auch sehr kurzen und mit 10 Metern nicht sehr hohen, Flug durch die Luft. Nach weiteren Um- und Aufbauten der Elektrik und der Pneumatik starteten bereits wieder die Segelflieger in den blauen, sonnigen Eifelhimmel.

Für diejenigen, die noch etwas über die technischen Details der Winde erfahren wollen, sind die nachfolgenden Informationen gedacht: Kennzeichen RP 47; im Vereinsbetrieb seit 1994 bis heute; Hersteller: Eigenbau SFG Wershofen; System: Tost; Anzahl der Trommeln: 2; Seillänge: 2 mal 1000 Meter Kunststoffseil; Antriebsmotor: MAN D2866 KFZ, 12 Liter Hubraum, 425 PS; Regelung: Automatisierte lastabhängige Seilkraftregelung; Schleppgeschwindigkeit: Je nach Flieger und Wind 80 bis 100 Km/h; Schlepphöhe: Im Mittel 400 Meter; Fahrgestell: Volvo FL6 08.

Weitere Infos unter: http://www.sfg-wershofen.de.

Passgenau auf den Millimeter wurde die Winde abgesetzt.Foto: Privat

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