Allgemeine Berichte | 27.08.2013

Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg e.V. Adenau

Sommerlager der Pfadfinder

Die fertigen Hochsitze mit Försterin Bärbel Hohl und den angehenden Forstwirten. privat

Adenau. Am 12. August liefen mehr als 20 Pfadfinder morgens quer durch Adenau und wanderten im Nieselregen auf die Hütte Hoch Acht. Damit war der Auftakt des Sommerlagers gemacht, in dem vor allem die bevorstehende Stufung der Wölflinge in die Stufe der Jungpfadfinder im Mittelpunkt stand. Nach bereits eineinhalb Stunden erreichte die Gruppe ihr Ziel und man begann aufgrund des nicht enden wollenden Regens die Schlafräume zu beziehen. Das Aufbauen der Zelte musste erst einmal warten. Die folgenden Tage waren für alle sehr erlebnisreich und voller Abwechslung. So baute man am Dienstag gemeinsam mit der Försterin Bärbel Hohl und zwei angehenden Forstwirten Hochsitze für die Drückjagd. Mittwoch besuchte man den Kletterpark in Mayen und besichtigte das Bergwerk Bendisberg in St. Jost. Auch war nun endlich das Wetter gut genug, um die Jurte auf der Wiese vor der Hütte aufzubauen und die restlichen Nächte in dieser zu verbringen. Am vorletzten Tag konnten die Kinder verschiedene Workshops besuchen. Unter anderem stand zur Auswahl, neue Holzbänke für die Feuerstelle zu bauen oder den Bereich der Elektrotechnik etwas näher kennenzulernen, indem man eine Schaltung lötete. Um 17 Uhr fand ein Wortgottesdienst unter dem Motto: „Menschen brauchen Menschen“ statt, in dem ein großes Tuch mit vielen bunten Händeabdrücken entstand und man sich bewusst machte, weshalb jeder Einzelne ein wertvolles Mitglied für unsere Gemeinde ist. Nachdem es dunkel geworden war, machte man sich in Kleingruppen und mit einer Fackel bewaffnet auf den Weg zum Kaiser Wilhelm Turm. Denn dort sollte die von vielen Wölflingen lang ersehnte Stufung stattfinden. Doch der Weg sollte durch einige Aufgaben, Rätsel und Hindernisse kein leichter sein. So musste beispielsweise jede Gruppe einen im Wald versteckten Schlüssel zum Turm mitbringen. Nur wenn alle Schlüssel am Ende gefunden wurden, würde sich der Turmwächter dazu bewegen lassen, seinen Schlüssel für die Schatztruhe herauszurücken. In dieser sollten sich, so munkelte man, Schokolade, Getränke und die blauen Halstücher, die den Jungpfadfinder als solchen kennzeichnen, befinden. Zur Erleichterung aller konnten alle Aufgaben und Rätsel gelöst werden und von anfänglich noch 13 Wölflingen, die den Weg nach oben auf sich genommen hatten, kamen 12 als Jufis wieder herunter. Der letzte Tag begann mit einem Frühstück im Sonnenschein. Die Zelte wurden abgebaut und alles für das bevorstehende Elternkaffee vorbereitet. Nachmittags kamen dann alle Eltern und man saß noch einige Zeit plaudernd bei Kaffee und Kuchen zusammen. Es wurden die neuesten Erlebnisse sowie vertauschte Kleidungsstücke ausgetauscht. Am frühen Abend machten sich auch die letzten Gäste zufrieden auf den Heimweg. So ging ein abenteuerliches und erlebnisreiches Sommerlager auch dieses Jahr zu Ende.

Die fertigen Hochsitze mit Försterin Bärbel Hohl und den angehenden Forstwirten. Foto: privat

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