Politik | 31.03.2015

VG Adenau sammelte 5.846,22 Euro für den VDK

Spitzenplatz bei den Spendenergebnissen

Freuen sich über das Sammelergebnis (v.l.): Guido Nisius, Monika Korden und Peter Labonte. UM

Adenau. Bei der Sammlung für den Volksbund Deutscher Kriegsgräber ist die Spendenbereitschaft innerhalb der Verbandsgemeinde Adenau ungebrochen. Die Sammlerinnen und Sammler haben in den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Adenau und in der Johanniterstadt Adenau wieder ein tolles Sammelergebnis erreicht und das letztjährige sogar um 841,51 Euro überschritten.

Somit konnten Bürgermeister Guido Nisius und die Beauftragte VDK der Verbandsgemeinde Adenau, Ortsbürgermeisterin Monika Korden, dem Bezirksvorsitzenden Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge im Bezirksverband Koblenz-Trier, Peter Labonte, den Spendenscheck in Höhe von 5.846,22 Euro überreichen. Alle zusammen dankten den Bürgern auch nach 70 Jahren Kriegsende für die Spendenbereitschaft, mit der weltweit die Arbeit des VDK beim Einsatz auf den Friedhöfen und Kriegsgräberstätten unterstützt wird.

Die Kriegsgräberfürsorge verbindet die Menschen und Völker Europas und ist Ausdruck für Versöhnung, Frieden und den Willen zu einer gemeinsamen Zukunft. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Mehrere tausend ehrenamtliche und 571 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllen die vielfältigen Aufgaben der Organisation. Seit 1991 richtet der Volksbund 330 Friedhöfe des Zweiten Weltkrieges und 188 Anlagen aus dem Ersten Weltkrieg in Ost-, Mittel- und Südosteuropa wieder her oder legt sie neu an. 796.053 Kriegstote wurden auf 82 Kriegsgräberstätten umgebettet und auch nach über 70 und 100 Jahren ist diese Arbeit längst nicht abgeschlossen.

Mit der Anlage und Erhaltung der Friedhöfe bewahrt der Volksbund das Gedenken an die Kriegstoten. Die riesigen Gräberfelder erinnern die Lebenden an die Vergangenheit und konfrontieren sie mit den Folgen von Krieg und Gewalt. Zu diesem Zweck vermittelt der VDK unter anderem Fahrten zu den Kriegsgräbern, veranstaltet nationale und internationale Workcamps und Jugendbegegnungen an Kriegsgräbern und Gedenkstätten und informiert in Schulen und Schulfreizeiten. So lautet das Leitwort „ Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden“. Der Bezirksvorsitzende Peter Labonte freute sich als ehemaliger Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, dass die Verbandsgemeinde nach wie vor auf den Spitzenlätzen bei den Spendenergebnissen liegt.

Freuen sich über das Sammelergebnis (v.l.): Guido Nisius, Monika Korden und Peter Labonte. Foto: UM

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