Allgemeine Berichte | 16.07.2013

DRK-Kreisverband Ahrweiler

Trucker auf sonniges Eifelwetter gut vorbereitet

Zwei Patienten mit Rettungshubschrauber abtransportiert

Rotkreuzhelferin mit beobachtendem Blick auf die Zuschautribüne. Thorsten Trütgen

Kreis Ahrweiler/Nürburgring. „Haben sie ein Pflaster für mich?“ Das war an diesem Wochenende während des Truck Grand Prix die häufigste Frage, die an die Einsatzkräfte vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) in den Zuschauerbereichen am Nürburgring gerichtet wurde. Für die Sicherheit der Zuschauer waren in den Tribünenbereichen und im offenen Fahrerlager insgesamt 54 Rotkreuzhelfer im Einsatz, um im Notfall schnellstmögliche Hilfe zu leisten. Glücklicherweise beschränkte sich die Arbeit der Sanitätskräfte auf 36 kleinere Hilfeleistungen. Der DRK-Rettungsdienst war mit 44 Rettungskräften und vier Rettungsfahrzeugen im Einsatz. Insgesamt wurden 44 Personen zur weiteren Behandlung in die umliegenden Krankenhäuser transportiert. Häufigste Einsatzgründe für den DRK-Rettungsdienst waren Schnittverletzungen und Kreislaufschwächen. Für zwei Besucher endete das Wochenende nicht so glücklich, wie ursprünglich geplant. Sie wurden als internistische Notfallpatienten im Medical Center des Nürburgrings behandelt und mussten einer intensivmedizinischen Weiterbehandlung zugeführt werden. Um das Zeitfenster des Patiententransportes so kurz wie möglich zu halten und dadurch weitere Schäden abzuwenden, wurde der Rettungshubschrauber als Transportmittel zu den Koblenzer Fachkliniken gewählt. Trotz bestem Wetter mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen mussten fast keine Besucher mit Sonnenstich oder Sonnenbrand versorgt werden. Der in Trucker-Kreisen oft anzutreffende Cowboyhut bot den Trägern den mehr als ausreichenden Sonnenschutz. Die Besucher, die keine Kopfbedeckung im Gepäck hatten, organisierten sich diese als Werbegeschenk an einen der vielen Stände im Fahrerlager des Nürburgrings.

Rotkreuzhelferin mit beobachtendem Blick auf die Zuschautribüne. Foto: Thorsten Trütgen

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