Politik | 28.12.2013

Über 192.000 Euro für Kinder in Frauenhäusern

Unterhaltsame Abschlussgala in Mayen zum Abschluss der Spendenaktion für die Lotto-Stiftung

Beeindruckendes Schlussbild: Ein Feuerwerk für alle Spender, die mit ihren Schecks nach Mayen gekommen waren

Mayen/Rheinland-Pfalz. Mit einer Abschlussgala in der Halle 129 in Mayen setzten Lotto Rheinland-Pfalz und die Lotto-Stiftung den Schlusspunkt für ihre diesjährige Spendenaktion der Initiative „Kinderglück“. Als vorläufiges Endergebnis für das Jahr 2013 konnte die Summe von 192.488,87 Euro für Kinder in Frauenhäusern bekannt gegeben werden. Damit konnten seit 2007 rund 1 Million Euro für hilfsbedürftige Kinder gesammelt werden. „Das ist ein beeindruckendes Ergebnis, auf das wir sehr stolz sind“, resümierte Lotto-Geschäftsführer Hans-Peter Schössler die mittlerweile sechste Spendenaktion, die das Unternehmen und seine Stiftung ganzjährig organisiert und durchgeführt haben. „Wir konnten in sechs Jahren knapp eine Million Euro sammeln, um Kindern in Not zu helfen.“ Dabei ging es Lotto auch darum, die Anliegen der Spendenempfänger in die Öffentlichkeit zu bringen. „Wir verstehen uns als Lobby für die Interessen benachteiligter Kinder“, sagte Schössler: „Wir rebellieren gegen den Frevel, dass sich Erwachsene an Kindern vergehen oder ihnen körperliches Leid zufügen.“ Genau deswegen haben Lotto und seine Stiftung auch in diesem Jahr wieder alle Register gezogen, um Geld zu sammeln: Mit Spendendosen in den Annahmestellen, mit Sammlungen bei vielen Veranstaltungen, kreativen Aktionen und durch zahlreiche Spenden befreundeter Vereine und Unternehmen. „Wir sind stolz, dass wir zeigen können, wie sehr sich Lotto dem Gemeinwohl verpflichtet fühlt“, stellte Magnus Schneider, der Vorsitzende der Lotto Rheinland-Pfalz Stiftung, fest. Dies unterstrich auch Prof. Salvatore Barbaro, der Aufsichtsratsvorsitzende von Lotto Rheinland-Pfalz: „Die Spenden-Initiativen der beweisen: Lotto versteht sich nicht nur als Unternehmen, das seinen Kunden finanzielle Träume ermöglicht. Wir möchten der Gesellschaft auch etwas zurückgeben.“

Petra Wolf von der Konferenz der Frauenhäuser konnte dies nur bestätigen: „Die Situation einer Frau, die mit ihren Kindern in ein Frauenhaus flüchtet, ist sehr schwierig und von existenziellen Sorgen geprägt. Auf die Situation der Kinder, die oft durch Gewalterfahrungen traumatisiert sind, kann häufig nicht angemessen reagiert werden. Daher sind wir dankbar, dass die Lotto-Sammelaktion Kinder als eigenständige Betroffenengruppe wahrgenommen hat.“ Und so haben Lotto und seine Stiftung auch in diesem Jahr wieder viele Unterstützer gefunden: Alleine auf der Abschlussgala in Mayen brachten zahlreiche Freunde und Förderer ihre Spendenschecks mit. Die VOR-Tour der Hoffnung erradelte 12.500 Euro, Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 spendete 10.000 Euro, die beiden Fußballverbände brachten über 8.500 Euro mit und von der Hilfsaktion „Helft uns Leben“ kamen weitere 5.000 Euro. Neben weiteren Spenden hatten sich aber auch die Lotto-Mitarbeiter viele Aktionen überlegt und durch mehrere hausinterne Benefizveranstaltungen mehr als 10.000 Euro erwirtschaftet. Alle Spender wurden auf der Abschlussveranstaltung gebührend geehrt und mit einem bunten Programm unterhalten: So sang der Mainzer Kinderliedermacher Oliver Mager seine Lieder „Ich bin was Besonderes“ und „Kinderglück“, der Koblenzer Musiker Django Reinhardt brachte 1.500 Euro aus einem Konzerterlös mit und erfreute ebenfalls mit Musik - genauso wie die Musicalgruppe der Realschule plus in Plaidt, die Ausschnitte aus „Die geheimnisvolle Spieluhr“ zum Besten gaben und 1.000 Euro aus Türsammlungen mitbrachten. Weitere Programmpunkte waren SWR-Blumenexpertin Heike Boomgaarden, die für 220 Euro einen Weihnachtsbaum versteigerte, sowie der Trickfußballer Mehmetcan „King of 360“, der sich auch gemeinsam mit Fußball-Europameisterin Celia Sasic zum Interview stellte. Bei der Übergabe des Gesamtschecks lobte der Stiftungsratsvorsitzende der „Lotto-Stiftung“, Staatsminister a. D., Gernot Mittler, das Engagement von Lotto Rheinland-Pfalz als „einzige Gesellschaft im Deutschen Lottoblock, die eine solche Aktion durchführt und immer die Schwachen berücksichtigt.“

Von links: Magnus Schneider (Vorstandsvorsitzender der Lotto-Stiftung), Prof. Dr. Salvatore Barbaro (Vorsitzender des Lotto-Aufsichtsrates), Gernot Mittler (Vorsitzender des Lotto-Stiftungsrates), Petra Wolf (Vertreterin der Konferenz der Frauenhäuser).

Von links: Magnus Schneider (Vorstandsvorsitzender der Lotto-Stiftung), Prof. Dr. Salvatore Barbaro (Vorsitzender des Lotto-Aufsichtsrates), Gernot Mittler (Vorsitzender des Lotto-Stiftungsrates), Petra Wolf (Vertreterin der Konferenz der Frauenhäuser).

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