Bauverzögerungen durch Radweg-Sünder: Der unachtsame Umgang mit Sicherheit
Unerlaubte Nutzung des Ahr-Radwegs: Ein Sicherheitsrisiko mit Folgen
Walporzheim/Altenhar. Zwischen Walporzheim und Altenahr, entlang der B 267, wird der sich im Bau befindliche Ahr-Radweg trotz deutlicher Absperrungen immer wieder unerlaubt genutzt. Dabei werden Absperreinrichtungen unrechtmäßig verschoben oder entfernt, und es kommt sogar vor, dass massive Sicherungen gewaltsam geöffnet werden, um Zugang zu erlangen.
Diese Handlungen verursachen nicht nur zusätzlichen Aufwand für die ausführende Baufirma, sondern stellen vor allem ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Die Nutzung eines noch nicht fertiggestellten Radwegs birgt die Gefahr von Unfällen und gefährdet die Sicherheit der Personen, die sich dort aufhalten.
Darüber hinaus kann das vorzeitige Befahren die Bauqualität erheblich beeinträchtigen. Besonders frisch verlegter Asphalt reagiert empfindlich auf Belastungen und kann sich verformen. Dies führt zu notwendigen Nacharbeiten, die den Bauablauf verzögern und die baldige Fertigstellung gefährden.
Auch wenn einige Abschnitte optisch fertig erscheinen, handelt es sich weiterhin um eine aktive Baustelle. Diese Bereiche sind nicht freigegeben und dürfen daher weder betreten noch befahren werden.
Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz bittet eindringlich um Verständnis: Eine Baustelle ist kein öffentlicher Verkehrsraum. Aus Sicherheitsgründen ist das Betreten und Befahren strikt untersagt. Der LBM ruft dazu auf, die Absperrungen zu respektieren, um so die sichere und zügige Fertigstellung des Radwegs zu unterstützen.
BA
