VG Adenau kündigt Mitgliedschaft im Verein „Ja zum Nürburgring“
Adenau. Die Verbandsgemeinde Adenau hat ihre Mitgliedschaft im Verein „Ja zum Nürburgring“ unter Einhaltung der Kündigungsfrist 30.09.2014 zum Jahresende gekündigt. Dies erfolgte in Absprache zwischen Bürgermeister Guido Nisius, den Fraktionsvorsitzenden und den Beigeordneten. Der Verbandsgemeinderat Adenau folgte der Auffassung der Verwaltung in seiner Sitzung am 07.10.2014 einstimmig.
„Laut Vereinssatzung musste die Kündigung unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist erklärt werden“, so Verbandsbürgermeister Guido Nisius, „Obwohl wir die Kernziele des Vereins - ›Ideelle und materielle Förderung des Motorsports im Bereich des Nürburgrings‹ - nach wie vor für unterstützungswürdig erachten, mussten wir diesen Schritt gehen“. Der Bürgermeister begründet dies mit der gebotenen Neutralität der Verbandsgemeinde Adenau im Verkaufsprozess um den Nürburgring: „Die Weichenstellung für den Verkauf erfolgte an anderer Stelle und an dieser Situation kann die Verbandsgemeinde Adenau nichts mehr ändern“.
Vor diesem Hintergrund hatten alle im Verbandsgemeinderat vertretenen Fraktionen in der Sitzung am 15.07.2014 einhellig erklärt, den Erwerber des Nürburgrings beim Betrieb dieser für die Wirtschaftskraft der Region enorm bedeutsamen Rennstrecke zu unterstützen.
Die Europäische Kommission hat den Verkauf mit ihrer Entscheidung vom 1. Oktober abgesegnet - nun muss sich die Verbandsgemeinde mit dem neuen Eigentümer arrangieren, um den Nürburgring zum Wohle der Region wieder in ruhiges Fahrwasser zu bekommen. Sorge bereitet in diesem Zusammenhang jedoch die Absicht des Vereins „Ja zum Nürburgring“, gegen den Verkauf des Nürburgrings vor dem Europäischen Gerichtshof klagen zu wollen, so Nisius. „Wir können nicht einerseits dem neuen Eigentümer unsere Unterstützung zusagen und andererseits durch eine Vereinsmitgliedschaft bei „Ja zum Nürburgring“ Aktionen fördern, die dem Ganzen entgegenwirken“, bringt er das Erfordernis der Mitgliedschaftskündigung auf den Punkt.
Bei der Verbandsgemeinde Adenau will man nun nach vorne blicken: „Wir wünschen uns, dass Ruhe einkehrt. Unser Ziel ist es, den Ring aus den Negativschlagzeilen heraus zu bekommen und eine Normalisierung des Rennbetriebes zum Wohle aller Beteiligten“.
Pressemitteilung der
Verbandsgemeinde Adenau
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