Ein viertel Jahrhundert musikalischer Weihnachtsmarkt wurde in Antweiler gefeiert
Viele Besucher genossen die fantastische Atmosphäre rund ums Gemeindehaus
Antweiler. Was vor 25 Jahren von einigen Antweiler Geschäftsleuten am Ahrufer an der Brücke ins Leben gerufen wurde, hat sich im Laufe der Zeit zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Die Rede ist vom Musikalischen Weihnachtsmarkt, der inzwischen auf den Dorfplatz umgezogen ist, wo an zwei Tagen viele Besucher die fantastische Atmosphäre ums Gemeindehaus zu genießen konnten. Zur Tradition geworden ist die Sperrung der Aremberger Straße, hier können die Budenbetreiber sich nicht nur rund um den Dorfplatz postieren, sondern haben die Erweiterung der Aremberger Straße noch zu Verfügung. Einheimische und auswärtige Händler boten in ihren Buden einiges an, was das Weihnachtsfest verschönert. Sei es Christbaumschmuck aus Glas und Holz, Gestecke oder frisch geschlagene Weihnachtsbäume. Bereits am Samstag fanden sich etliche Besucher am Dorfplatz ein, um die Eröffnung des Weihnachtsmarktes durch Ortsbürgermeister Peter Richrath mitzuerleben, musikalisch umrahmt von dem Alphorn Duo und dem Bläserquartett. Der Sonntag bescherte bei herrlichem Wetter den zahlreichen Besuchern wieder ein vorweihnachtliches Erlebnis. Der Markt lud mit seinen zahlreichen Ständen zum Schauen und Kaufen ein. An einer Bude lockte der Duft von Reibekuchen mit Apfelmus, eine andere bot Glühwein zum Aufwärmen an in diesem Jahr auch Glühwein aus Weißwein im Angebot. Der Flammkuchen von der Familie Schäfer in einem Feldbackofen gebacken fand auch in diesem Jahr reißenden Absatz. Der Nikolaus, von drei kleinen Engeln begleitet, war umringt von Kindern, denen er als Geschenk einen Weckmann mitgebracht hatte. Im Gemeindehaus luden Kinder des Kindergartens „Regenbogen“ in weihnachtlicher Atmosphäre zu Kaffee, Kakao, Cappuccino und Tee ein. Am reichhaltigen Kuchenbüfett war die Auswahl groß.
Krippe mit lebenden Tieren war ein Anziehungspunkt für die Kinder
Die Eisenbahnfreunde hatten eine Modellbahn aufgebaut, wo sich jeder mal als „Lokführer“ betätigen konnte. Zum zweiten Mal war in diesem Jahr eine Krippe mit lebensgroßen Figuren aufgebaut, ein Schaf mit zwei Lämmern und zwei Esel als lebende Tiere bei der Krippe, luden vor allem die Kinder zum Verweilen ein. Wer noch keinen Weihnachtsbraten hatte, konnte an der Tombola teilnehmen, wo eine Gans und weitere Sachpreise ausgelobt waren. Das Jugendorchester und die große Besetzung der Limbachtaler Musikanten sorgten für die musikalische Unterhaltung. Einige Aussteller werden, wie in den Jahren zuvor den Reinerlös wieder wohltätigen Zwecken als Spende zukommen lassen.
Der Nikolaus mit seinen Engeln erfreute die Kinder. Fotos: -SES-
Die Krippe fand auch in diesem Jahr reges Interesse.
Alles rund um den Apfel konnte man am Stand des Streuobstwiesen Vereins kosten und erwerben.
