Pfarreiengemeinschaften Adenau und Schuld wollen sich zusammenschließen
Zukunftsweisende Weichen gestellt
Adenau/Schuld. Am 15. und 16. September haben sich die Mitglieder der pfarrlichen Gremien der Pfarreiengemeinschaften Adenau und Schuld mit Vertretern des Bistums Trier getroffen. Dabei ging es um den beabsichtigten Zusammenschluss der beiden Pfarreiengemeinschaften zum Beginn des kommenden Jahres. Hintergrund ist dabei die bereits seit über zwei Jahren währende Vakanz der Pfarrerstelle in der Pfarreiengemeinschaft Schuld, verbunden mit dem Wechsel des derzeitigen Pfarrverwalters, Pfarrer Lothar Anhalt (Altenahr) auf eine neue Pfarrstelle zum Ende des Monats. Der zukunftsweisende Impuls zu einem Zusammengehen mit der benachbarten Pfarreiengemeinschaft Adenau, der bistumsweit bislang einmalig ist, ist dabei vom Pfarreienrat Schuld ausgegangen, der sich damit das Anliegen vieler Gläubigen zu eigen gemacht hat. In Gesprächen mit Verantwortlichen des Bistums und den Gremien der betroffenen Pfarreiengemeinschaften wurde die Frage in den letzten Monaten ausführlich erörtert. Die beiden Treffen zeigten nun, dass das Projekt, mit dem auch manche Sorgen verbunden sind, mit einer breiten Unterstützung rechnen kann. So erklärte sich eine große Mehrheit der anwesenden Mandatsträger dazu bereit, ihr Amt über die im November regulär auslaufende Wahlperiode hinaus um ein Jahr zu verlängern. Eine solche Verlängerung kann nach kirchlichem Recht aus einem gewichtigen Grund ausnahmsweise und nach Information der Gläubigen durch den Bischof genehmigt werden. Diese Verlängerung schien allen Beteiligten notwendig, um den Prozess der Neugründung der Pfarreiengemeinschaft kontinuierlich begleiten zu können. Über den Namen der neu entstehenden Pfarreiengemeinschaft werden die derzeitigen Pfarreienräte von Adenau und Schuld in den nächsten Wochen gemeinsam beraten und dem Bischof einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten.
Ab 1. Oktober wird Pfarrer Dr. Rainer Justen (Adenau) bereits die Pfarrverwaltung in der noch bestehenden Pfarreiengemeinschaft Schuld übernehmen. Zum 1. Januar 2016 wird er dann zum Pfarrer aller Pfarreien der neuen Pfarreiengemeinschaft ernannt.
