Pfarrfest der Pfarrei St. Albert gefeiert
Afrikanisches Lebensgefühl
Andernach. Das Fest begann mit einer Wortgottesfeier. Immer wieder erklangen afrikanische Lieder - vorgetragen vom Chörchen-, Flöten- und Trommelrhythmen der Albertpfeifen durch die Kirche und begeisterten die Gottesdienstbesucher. Kooperator Ngolit William nahm die Anwesenden mit in sein Heimatland Nigeria. Er erzählte von den großen Gemeinden, wo nicht regelmäßig ein Priester Gottesdienst halten kann und deshalb sehr oft Wortgottesfeiern stattfinden. Und dass die Gottesdienstbesucher Gaben (meistens Lebensmittel) mitbringen, die sie vom Priester segnen lassen und die anschließend an Bedürftige verteilt werden. Er berichtete auch von der Krankenstation in Pankshin, die seit knapp zwei Jahren von der Pfarreiengemeinschaft Andernach unterstützt wird. Sie hat zu Beginn dieses Jahres ihre Arbeit aufgenommen. Die baulichen Maßnahmen sind soweit abgeschlossen und jetzt geht es um die Ausstattung mit medizinischen Geräten. Er bedankte sich ausdrücklich im Namen seines Bischofs für die bisherige Unterstützung in Form von Geld und Gebeten.
Gesang und Tanz
Singend und tanzend zog man von der Kirche ins Thomas-Becket-Haus. Dort erwarteten die Gäste wohlschmeckende afrikanische Gerichte, die von den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und des Eine-Welt-Ausschusses vorbereitet worden waren. Im weiteren Verlauf trugen musikalische Beiträge der Chöre von St. Albert zur Unterhaltung bei. Bei einem Quiz nach dem Vorbild von 1,2 oder 3 war das Wissen über die Pfarrei St. Albert und Nigeria gefragt. Wer wollte, konnte sich im afrikanischen Trommeln üben oder beim Bedrucken eines Stoffbildes tätig werden. Nach ein paar gemütlichen Stunden ging man afrikanische Lieder summend nach Hause.
