Jahresgruß der Freibeuter der Liebe
Allerhand los auf dem voll besetzten Schiff
Andernach. Alaaf rufen derzeit die Jecken und Narren in Andernach und Umgebung. Genau zur richtigen Zeit, denn jeder weiß, der Karneval ist schon längst auf Hochtouren. Genau die richtige Zeit, um den diesjährigen Jahresgruß der Freibeuter der Liebe zu verkünden.
In dem vergangenen Jahr ist so einiges passiert auf dem Schiff der „Liebe“. Nachdem der alljährliche Besuch der Herrensitzung in Andernach bestens gelungen war, steckten alle Freibeuter/innen in den Planungen für die nächste Tour. Das größte Openairfestival Deutschlands, Rock am Ring, stand vor der Tür. Und so kam es, dass das voll besetzte Schiff mal wieder an den Nürburgring, in die Eifel fuhr. Der damals amtierende Oberfreibeuter Christian Schneider bewies, dass er seine Zeit und Einsatzbereitschaft zur richtigen Phase einsetzen konnte. Jedoch zeichnete sich schon damals ab, dass es nicht leicht sein wird, das Ruder der Freibeuter aus Köln heraus zu lenken. Jedoch lies Schneider keinen Zweifel daran, sein Bestes für die Gefolgschaft zu tun.
Neuwahlen im Bus
Das bewies er bei der Jahreshauptversammlung, die alljährlich auf dem Weg zum Oktoberfest nach Wittlich im Bus abgehalten wird. Zur Neuwahl standen diesmal mehrere Personen. Nicht nur zwei Einzel Personen wurden vorgeschlagen, sondern auch zwei Gruppen stellten sich zur Wahl zum Oberfreibeuter. Sascha Elzer und Stefan Eller traten aber nach ihrer Aufstellung freiwillig zurück und überließen den Gruppen freien Wahllauf. Die erste Gruppe bestand aus zwei Frauen, Helena Lung und Laura Brohl. In der zweiten Gruppe waren vertreten, Jan Eller, Carsten Schlich und Jannick Kessels. Die Wahl war wie zu erwarten relativ knapp, jedoch setzte sich die Männertruppe mit hauchdünnem Vorsprung durch, sodass sich nun ein Dreigestirn zum Oberfreibeuter zusammensetzt. Kessels, Eller und Schlich´s Hauptaufgaben werden sein, mehr Touren anbieten zu können, um das Zusammenleben auf dem Schiff noch attraktiver zu gestalten. Angefangen wurde damit bereits im Dezember 2014, wo eine Wanderung von Andernach nach Lahnstein unternommen wurde, um anschließend im Maximilians Brauhaus zu essen. Eine kleine wilde Horde verirrte sich anschließend so sehr, dass diese im Nachtwerk Mülheim-Kärlich nächtigen mussten. Man sieht also, es geht stets weiter und die aktuelle Freibeuteranzahl beträgt ca. 135. Wer die Freibeuter wieder einmal sehen will, sollte zur Herrensitzung nach Andernach kommen. Dort wird der erste Anker gesetzt.
