Historischer Verein Andernach
Auf den Spuren der Pilger
Verein besichtigte die Fraukirch, die Virneburg und St. Jost bei Langenfeld
Andernach. Auf seiner zweiten Exkursion besuchten die Mitglieder des Historischen Vereins Andernach die Fraukirch bei Thür, die Virneburg und St. Jost bei Langenfeld.
Dem Geheimnis der Fraukirch mit ihrer wechselvollen 1000-jährigen Geschichte kam der Referent, Herr Zäck, in einem kurzweiligen und interessanten Vortrag sehr nahe und konnte dem Publikum am Ende sogar den Verbleib der Knochen der sogenannten „heiligen“ Genoveva erklären, die mit verantwortlich dafür waren, dass an dieser Stelle ein Wallfahrtsort entstand. Die Sage der Genoveva erzählt auch der polychrom gestaltete, steinerne Altar aus der Barockzeit noch heute dem staunenden Besucher. Auf dem Weg nach St. Jost, dem zweiten Ziel der Exkursion, liegt die Virneburg, die bis in die frühe Neuzeit Sitz der Grafen von Virneburg war, aus deren Geschlecht Bischöfe, Äbtissinnen und Kanzler des Reiches entstammen.
Was lag näher als sich von Manfred Huiskes, einem langjährigen Mitglied des Historischen Vereins und profunden Kenner der Landesgeschichte, Burg und Geschlecht vorstellen zu lassen, zumal St. Jost in Langenfeld auf die Gründung durch den Grafen Philip von Virneburg nach seiner glücklichen Heimkehr aus Jerusalem um 1400 zurückgeht. In der Wallfahrtskapelle St. Jost wird der Heilige Jodokus verehrt. Als dieser im siebten Jahrhundert als Sohn eines bretonischen Fürsten die Thronfolge ausschlug und als Eremit sein Dasein fristete, wurde er zum Ratgeber vieler Menschen und auch zum Begleiter von Pilgern nach Rom, um die er sich seelsorgerisch kümmerte. Daher wird er als Patron der Pilger verehrt. Die Tradition der Wallfahrt wird bis heute gepflegt. An vier Wochenenden im Jahr kommen aus dem weiten Umkreis von Ahr, Rhein und Eifel etwa 4.000 Menschen nach St. Jost und Langenfeld. Die nächste Exkursion des Historischen Vereins findet am Samstag, 22. Juni, statt.
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