Allgemeine Berichte | 28.04.2013

Unfallkasse prämiert sechs herausragende Verwaltungen in Rheinland-Pfalz

Ausgezeichnet - Sicherheit und Gesundheit:

Stellv. Geschäftsführer Manfred Breitbach (3.v.li.) von der Unfallkasse sowie (6.v.li.) Laudator Winfried Manns gratulierten (v.li.) Oberbürgermeister Achim Hütten, Petra Eichem, Egon Kulmus und Bürgermeister Claus Peitz zur Auszeichnung. Privat

Rheinland-Pfalz/Andernach. Ausgezeichnetes Engagement: Wenn es um die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten geht, sind die Stadtverwaltungen Andernach und Koblenz, die Verbandsgemeindeverwaltungen Maifeld in Polch und St. Goar-Oberwesel sowie die Kreis- und Stadtsparkasse Speyer vorbildlich. Sie verfügen über hervorragende Sicherheits- und Gesundheitskonzepte. Dies zeigte auch das Ergebnis des Prämienwettbewerbs, den die Unfallkasse Rheinland-Pfalz von August 2012 bis Ende Januar 2013 ausgeschrieben hatte.

„In diesem Jahr haben wir uns zu einer Prämienvergabe ohne Rangfolge entschlossen. Die Jury war der Auffassung, dass aufgrund der strukturellen, finanziellen und personellen Unterschiedlichkeiten der Bewerber eine weitere Klassifizierung nicht gerechtfertigt sei“, gaben Andreas Haupt und Dr. Christoph Heidrich von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz bei der Feierstunde in Andernach bekannt. Die Auszeichnungen sind jeweils mit einer Prämie von 3.000 Euro verbunden. Einen Sonderpreis von 1.000 Euro erhielt die Verbandsgemeindeverwaltung Eisenberg, deren Konzept ein besonderes Augenmerk auf die Beschäftigten in den Betrieben der Region richtet.

„Seit 2009 unterstützt die Selbstverwaltung der Unfallkasse Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, beispielhaftes und nachhaltiges Engagement der Mitgliedseinrichtungen für die Sicherheit und Gesundheit der Versicherten sichtbar und finanziell spürbar zu würdigen“, hob Peter Labonte hervor. Der alternierende Vorsitzende des Vorstandes der Unfallkasse ging in seiner Begrüßung auch auf die erfolgreichen Wettbewerbe in der Vergangenheit ein. „Wir konnten bisher 28 Einrichtungen für ihre herausragenden Aktivitäten auszeichnen. Dabei wurden insgesamt 93.800 Euro Prämiengelder ausgeschüttet, die wir mit der Gewissheit zur Verfügung stellten, dass sie im Sinne der Versicherten gut angelegt sind“, so der Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein.

Auszeichnung für Andernach

Winfried Manns, Direktor des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, hob in seiner Laudatio für die Stadtverwaltung Andernach deren ganzheitliches Gesundheitsmanagement hervor. Vielfältigkeit und Umfang der Kursangebote, Vorträge, Seminare und Aktivitäten seien vorbildlich. „Ich möchte besonders die hohe Beteiligung hervorheben“, sagte Manns in seiner Laudatio. Aus den Bewerbungsunterlagen ginge hervor, dass zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement in der Stadtverwaltung die Einrichtung einer Steuerungsgruppe mit vielseitiger Beteiligung gehörte. So beteiligen sich u. a. Vertreter der Personalabteilung, des Personalrates und der Schwerbehindertenvertretung sowie der Betriebsarzt, die Fachkraft für Arbeitssicherheit, die Gleichstellungsbeauftragte und der Datenschutzbeauftragte in diesem Gremium. „Das lässt ein gutes und erkennbar auf Ganzheitlichkeit ausgerichtetes Angebot der Stadtverwaltung erkennen. Es wird abgerundet durch Maßnahmen wie ergonomische Büromöbel, Sicherheitsleitern und Lärmampeln in Kindertageseinrichtungen“, so der Vertreter des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz.

„Anstand, respektvoller Umgang und soziales Engagement sind rechtlich nicht einforderbar“, zitierte Oberbürgermeister Achim Hütten bei der Entgegennahme des Preises Bertold Beitz, Bevollmächtigter des Krupp-Konzerns. Ohne diese altbekannten Werte funktioniert das beste Konzept nicht. Oberbürgermeister sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung Andernach ergänzten die Ausführungen von Winfried Manns mit Berichten aus der Praxis und freuten sich über die Auszeichnung. Die damit verbundene Prämie wird in das Präventionskonzept einfließen und weiter für Nachhaltigkeit sorgen.

Der nächste Wettbewerb

In diesem Jahr spricht der Prämienwettbewerb der Unfallkasse die Schulen in Rheinland-Pfalz an. „Wir freuen uns auf die Konzepte der Bildungseinrichtungen zum Thema ‚Gesundheit und Sicherheit‘, die sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrpersonen einbeziehen“, sagte Manfred Breitbach, stellvertretender Geschäftsführer der Unfallkasse. „Die Ausschreibungsunterlagen erhalten die Einrichtungen zum Beginn des Schuljahres 2013/2014“, informierte Breitbach weiter. Die Unterlagen stehen ab diesem Zeitpunkt auch unter www.ukrlp.de zum Herunterladen bereit.

Pressemitteilung der

Unfallkasse Rheinland-Pfalz

Die Preisverleihung wurde musikalisch untermalt von der Band „Jazz oder nie!“ vom Musikgymnasium Montabaur.

Die Preisverleihung wurde musikalisch untermalt von der Band „Jazz oder nie!“ vom Musikgymnasium Montabaur.

Stellv. Geschäftsführer Manfred Breitbach (3.v.li.) von der Unfallkasse sowie (6.v.li.) Laudator Winfried Manns gratulierten (v.li.) Oberbürgermeister Achim Hütten, Petra Eichem, Egon Kulmus und Bürgermeister Claus Peitz zur Auszeichnung. Foto: Privat

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