Fotografien von Schülern des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums bei der ADD Trier ausgestellt
Ausstellung „Perspektiven“
Andernach. Die ADD Trier stellt unter dem Titel „Perspektiven“ eine Auswahl von spannenden Aufnahmen von Schülerinnen und Schülern des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums in Andernach aus. Diese waren während einer Schülerbegegnung mit der Austauschschule in Polen entstanden.
Seit September 2017 hat das Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach eine Partnerschule in Kluczbork in der Region Oppeln in Polen. Jeweils 14 Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 18 Jahren haben jedes Jahr die Möglichkeit für eine Woche die Partnerschule zu besuchen.
Unter dem Schwerpunkt Fotografie erkunden sie die nähere und weitere Umgebung der Schule und setzen sich über das bildnerische Medium mit der fremden bzw. vertrauten Umgebung auseinander.
Gemeinsame Ausstellung konzipiert
Die fotografischen Ergebnisse der Schülerbegegnung des vergangenen Schuljahres 2017/18 stieß nicht nur bei der Schülerschaft, den Eltern und den Lehrerinnen und Lehrern des Gymnasiums auf großen Anklang, sondern weckte auch das Interesse von Frau Münch-Rosenthal, der bei der ADD zuständigen Referentin.
Gemeinsam mit dem Franziskus-Gymnasium Nonnenwerth unter der Leitung von Ursula Dillenburger-Brendt, die ebenfalls an einem Fotoprojekt innerhalb eines Austauschprogrammes mit der Partnerregion Oppeln teilnahm, entstand die Idee, eine gemeinsame Ausstellung zu konzipieren.
Erst kürzlich wurde diese Idee in den Räumlichkeiten der ADD Trier Wirklichkeit, Thomas Linnertz Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier eröffnet die Ausstellung „Perspektiven“ im Rokokosaal des Kurfürstlichen Palais.
Die Schülerinnen und Schüler des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums waren nicht nur an der Konzeption der Fotoausstellung maßgeblich beteiligt, sondern gestalteten auch das Programm der Vernissage durch musikalische Beiträge und eine Rede mit.
Hier wurde deutlich, dass der Austausch die Schülerinnen und Schüler weit über die zwei Wochen der Schülerbegegnung hinaus beeinflusst hat. „Es sind Freundschaften entstanden“, sagte Benita Al Dahouk in ihrer Rede und bedankte sich anschließend bei den begleitenden Lehrkräften Annika Leese und Lisa Rennwanz sowie Michael Lazarou für die Organisation und für die Ermöglichung des Projekts und die Weiterentwicklung der fotografischen Fähigkeiten durch intensive Übungen.
Dass sich die intensive fotografische Auseinandersetzung der Jugendlichen mit ihrer Partnerregion gelohnt hat, zeigt die Ausstellung, die bis zum 16. November, Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 15 Uhr im Kurfürstlichen Palais in Trier zu besichtigen ist.
Der Eintritt ist frei.
