DJK Andernach - Leichtathletik
Bei den Deutschen Meisterschaften am Start
Andernach/Wattenscheid. Die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Jugend U18 und U20 fanden in Bochum-Wattenscheid statt. Gleichzeitig wurden auch die Deutschen Meisterschaften der Langstaffeln der Frauen und Männer ausgetragen. Mit von der Partie waren mehr als 40 Aktive des Leichtathletik-Verbandes Rheinland und auch Roger Gurski, Sophia Hüber, Anna-Lena Theisen und Linda Betzler von der DJK Andernach, für die LG Rhein-Wied startend, waren dabei.
Neuentdeckung Roger Gurski startete gemeinsam mit Marcel Rasbach, Pascal Kirstges und Gian-Luca Buchholz in der 4x100m Staffel der Altersklasse U18. Das Quartett der LG Rhein-Wied verbesserte sich im Vorlauf auf 43,36 Sekunden und konnte sich als fünftschnellste Staffel für das Finale qualifizieren. Im Endlauf steigerte sich das Quartett erneut und gewann mit der Zeit von 43,03 Sekunden überraschend die Bronzemedaille. Dabei stellten die Jungs einen neuen Rheinlandrekord auf. Außerdem startete Roger auch über 100m und gewann den 5. Vorlauf mit neuer persönlicher Bestzeit von 10,89 Sekunden. Im Zwischenlauf blieb er mit 11,07 Sekunden aufgrund der Windverhältnisse hinter seinen Möglichkeiten zurück, aber auch seine Zeit aus dem Vorlauf hätte nicht zum Start im Finale ausgereicht.
Sophia Hübner hatte sich im Speerwurf der weiblichen Jugend U20 qualifiziert und belegte mit der Weite von 43,39 m den 5. Platz.
Die 3x800m Staffel der Frauen erreichte mit Saisonbestzeit von 6:59,18 Minuten im 3. Vorlauf in der Besetzung Anna-Lena Theisen, Katrin Wöhlken vom Neuwieder LC und Linda Betzler den 2. Platz, verpasste aber leider als Elfte der Gesamtwertung knapp das Finale der besten Zehn.
Anna-Lena Theisen hatte die geforderte Qualifikationszeit für die 800m der Altersklasse U18 um fast zwei Sekunden unterboten und ging bereits freitags im Vorlauf an den Start. Leider konnte sie den Lauf nicht beenden, da sie 10 Meter vor dem Ziel stürzte, nachdem sie auf die Bahnumrandung getreten war. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits keine Chance mehr auf den Finaleinzug. Sie lief zwar eine gute erste Runde, nach 420 Metern kam es aber im Feld zu einer Kollision, an der sie nicht direkt beteiligt war, in deren Folge sie jedoch abbremsen, ausweichen und das Tempo wieder aufnehmen musste. In der Zwischenzeit war das Feld enteilt.
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