KC Nette Plaidt e.V.
Bekanntes wiedersehen und Neues entdecken
Die Kanuten des KC Nette Plaidt verbrachten Ostern an der Ardeche
Plaidt. Wie schon so oft zog es auch in den diesjährigen Osterferien die Kanuten des KC Nette Plaidt eV an die Ardeche. Es ist einfach immer wieder eine sichere Bank: Das Wetter ist meistens schön, die Landschaft immer grandios. Die Paddelstrecken sind auch für ambitionierte Anfänger geeignet, der Campingplatz bietet viele Annehmlichkeiten.
Schon bei der Anreise zeigte es sich, dass es mit den Wasserständen in der Region knapp wird. Chassezac und Beaume lagen trocken, die Ardeche hatte knapp den fahrbaren Wasserstand. Dafür schien die Sonne gar nicht knapp. Und schönes Wetter ist die halbe Miete im Urlaub.
Zwei Wochen Vereinsfahrt, da reicht es nicht nur, die schönsten Paddelstrecken anzubieten. Wanderer, Kultur-Interessierte und Marktliebhaber wollen auch auf ihre Kosten kommen. Und ein Nachmittag am Pool des Campingplatzes hat auch seinen Reiz. Am Ostersamstag gab es nur einen einzigen Programmpunkt. Zwei Mitglieder der Gruppe feierten Geburtstag. Isabelle Mürtz aus Plaidt wurde sieben Jahre alt, Vincent Bielefeld aus Köln feierte den sechzehnten Geburtstag. Nachmittags gab es Waffeln und Kuchen, abends wurde am Osterfeuer gegrillt. Ein Fest am Ufer des Flusses, im Schein des Lagerfeuers, da kann man lange von erzählen.
Für die Jugend wurden viele Trainingseinheiten in der Stromschnelle am Campingplatz angeboten. Retten mit dem Wurfseil war dabei ein Highlight. Immer wieder mussten sich die Dummies in die Fluten werfen, immer wieder flogen die Seile den Schwimmern um die Ohren. Mal zum Greifen nahe, mal weit außer Reichweite. Erst wenn die Schwimmer mit klappernden Zähnen und blauen Lippen um Gnade flehten, durften sie eine kleine Aufwärmpause in der Sonne machen.
Dann wurden die Boote klargemacht und weiter geübt. Kehrwasserschlingen, Seilfähren, verschiedene Paddelschläge. Hunger und Durst veranlassten die Mini-Kanuten manchmal zu kurzen Pausen. Nur einen Wermutstropfen gab es für die Jugend. Nach dem Training mussten die Boote 200 Meter zum Zeltplatz getragen werden. Da wird das Boot ganz schön schwer und unhandlich. Zum Glück hatten die Eltern sich noch ein bisschen Kraft aufgespart und schleppten auch die Kinderboote ohne viel Murren an die Wohnwagen. An die Ardeche fährt der KC Nette ganz bestimmt noch einige Male in den Osterferien. Dann aber mit einem Bootswagen im Gepäck. Auf den kann man nach Touren und Trainings die Boote laden und ganz bequem zum Zeltplatz karren.
Für die Jugend wurden viele Trainingseinheiten angeboten. Foto: privat
