Geschichtsverein Plaidt
Besuch der Abtei Rommersdorf beeindruckte
Plaidt/Heimbach-Weis. Mit mehr als 40 Personen besuchte der Plaidter Geschichtsverein kürzlich die bei Heimbach-Weis gelegene Abtei Rommersdorf.
Reginbold von Rommersdorf gründet das Kloster um das Jahr 1117. Die ersten dort ansässigen Geistlichen waren Benediktiner aus Schaffhausen, die aber bald den Ort verließen. 1135 übernahmen es die Prämonstratenser, die auch die umliegenden Pfarreien betreuten. Im Zuge der Säkularisation kam es 1803 zur Auflösung der Abtei. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein wurden die Räumlichkeiten zweckentfremdet genutzt, zum Beispiel als Stallungen oder Remisen. Zahlreiche Brände und mangelnde Instandhaltung führten dazu, dass lediglich eine Ruine der Kirche und des Turms übrig blieb.
1972 gründete sich ein Fördererkreis und seit 1976 gibt es die Stiftung Abtei Rommersdorf, die sich der Rettung des verwahrlosten Komplexes zur Aufgabe macht. Bis heute sind sechs Millionen Euro in die Anlage investiert worden. Vieles konnte freigelegt, restauriert und instand gesetzt werden. Es bleibt aber gleichsam noch viel zu tun.
Herr Wolf und Herr Zils von der Stiftung Rommersdorf führten die Plaidter Gruppe durch die Anlage. Der Weg führte durch den Kreuzgang, den Innengarten der Klosterapotheke, den Kapitelsaal, die alte Abtkapelle zur Kirche, die seit einigen Jahren wieder ein Dach hat. Die prachtvoll wiederhergestellten Sommer- und Winterrefektorien und der Kreuzgang können heute für Festveranstaltungen genutzt werden. Ein Weg durch den barocken Französischen Garten bereicherte die vom Geschichtsverein angebotene Exkursion. Zum Abschluss verköstigte man sich der „Orangerie“, die seit etwa zwei Jahren eine Gastronomie beherbergt.
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