Allgemeine Berichte | 07.12.2018

Spezialfirma bislang erfolgreich

Beton verstopft Kanal

Hochdruckmaschine „schießt“ mit Wasserstrahl erste Bereiche wieder frei

Andernach. Die Reparaturarbeiten an dem mit Beton verstopften Kanal in der Andernacher Altstadt sind bislang erfolgreich. Vor allem der Einsatz einer Spezialfirma aus Dresden, die den Kanal zum Rheintor hin mit einer wasserbetriebenen Hochdruckmaschine freistrahlt, zahlt sich bislang aus. Mit einem Roboter, der einen exakt gesteuerten Wasserstrahl mit einem Druck von etwa 2000 bar gegen den eingelaufenen Beton schießt und ihn zertrümmert, konnten schon mehrere Meter Rohrleitung befreit werden. Trotzdem arbeitet eine Fachfirma parallel dazu am Austausch des Kanals im Bereich Mauerstraße weiter. Beide Firmen arbeiten quasi aufeinander zu. Auch die Pumpensysteme, die das Abwasser durch Schläuche an den verstopften Kanalbereichen vorbeiführt und in offene Kanäle leitet, laufen weiter. Außerdem hat die Stadt an einigen Häusern Sicherungsmaßnahmen eingeleitet, etwa durch das Zumauern von Kellerfenstern, um das Eindringen von Wasser zu verhindern, falls es zu stärkeren Regenfällen kommt.

Wie berichtet, ist durch eine Panne auf einer Privat-Baustelle in der Rheinstraße Beton in den Kanal gelaufen und hat ihn zwischen Schaar- und Meringstraße auf einer Länge von etwa 100 Metern verstopft. Davon sind auch Hausanschlüsse von Anliegern in den Rheingassen betroffen– zwölf Häuser unmittelbar. Die Reparaturarbeiten werden mehrere Wochen wenn nicht gar Monate andauern, falls der Kanal nicht saniert werden kann, sondern komplett ausgetauscht werden müsste. Durch die notwendigen Arbeiten ist es den Anliegern der Rheingasse zeitweise nicht mehr möglich, über die Mauerstraße ihre Wohnungen mit dem Auto zu erreichen. Der Verkehr muss in der Zeit über die Hochstraße laufen. Hier wird die Fußgängerzonenregelung für die Dauer der Reparaturen aufgehoben.

Pressemitteilung der

Stadtverwaltung Andernach

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