Israelische Jugendliche aus Dimona zu Gast in Andernach
Bewegende interkulturelle Begegnungen
Andernach. 16 israelische Mädchen und Jungen aus der Partnerstadt Dimona haben im Rahmen des Jugendaustausches Andernach besucht. Bis zuletzt war unklar, ob die Begegnung wegen der militärischen Auseinandersetzung zwischen Israel und der Hamas stattfinden würde. Gemeinsam mit den drei Betreuern wurden die Jugendlichen in Gastfamilien untergebracht. Der Freundschaftskreis Dimona-Andernach hat für die Gruppe ein interessantes Programm erstellt.
Der erste Tag galt der Erkundung von Andernach mit Stadtführung, Besteigung des Runden Turms, Besuch des Judenbades und des Geysirs. Mittags hatte die Stadtverwaltung die Gruppe zu einem Empfang in den Rathaussaal eingeladen. Sie wurde von Bürgermeister Claus Peitz und von Barbara Söhngen als Vorsitzende des Freundschaftskreises herzlich begrüßt.
Der nächste Tag stand zur freien Verfügung mit den Gastfamilien. Ein Höhepunkt der Begegnung war die Shabatfeier am Abend gemeinsam mit den Gastfamilien und Mitgliedern des Freundschaftskreises im Saal der Christus-Kirche. Diese Feier, die in nahezu jeder israelischen Familie am Vorabend des Shabats stattfindet, war eine bewegende interkulturelle Begegnung. Sie begann mit der Entzündung von Kerzen, der Segenssprüche und Gebete folgen. Sie setzte sich fort in einem gemeinsamen Mahl und der Fröhlichkeit, die sich in Gesang und Tanz ausdrückte. Es lag nahe, dass der Frieden in Nahost und ein tolerantes Miteinander von Juden, Muslimen und Christen im Mittelpunkt der Gedanken und Wünsche stand.
An einem weiteren Tag fand eine Exkursion in die Ville und zum Phantasialand statt. Zum Programm gehörte auch der Besuch im Mainzer Landtag. Der die Gruppe begleitende Koordinationslehrer übersetzte die Informationen über den Landtag, das „Deutschhaus“ als dessen Sitz und über dessen wechselvolle Geschichte nicht nur ins Neuhebräische, sondern verstand es auch, das Gehörte in beeindruckender Weise in den Zusammenhang der deutschen Geschichte zu stellen und mit der Situation in Israel zu vergleichen. Im Anschluss daran stand MdL Marc Ruland der Gruppe als Gesprächspartner zur Verfügung und lud sie auch zu einem kleinen Imbiss ein. Danach wurde die Neue Synagoge in Mainz besucht, bei der Frau Schindler-Siegreich den Jugendlichen und ihren Betreuern in ihrer Muttersprache dieses besondere Bauwerk als in Stein gemauertes Wort nahebrachte.Dann galt es jedoch auch schon Abschied zu nehmen, der sowohl den Jugendlichen aus Dimona und Andernach als auch den Gastfamilien nicht leicht fiel. Hatte man doch rasch Freundschaften geschlossen und gemeinsam in der kurzen Zeit viel erlebt. Die israelische Gruppe brach mit der Bahn nach Berlin auf. Dort stand unter anderem der Besuch des Deutschen Bundestages - auf Einladung der beiden Andernacher MdB Mechthild Heil und Andrea Nahles - und des Holocaust-Mahnmals mit einer bewegenden Gedenkfeier sowie der Besuch der Ausstellung „Topographie des Terrors“ auf dem Programm, bevor die Freunde aus Dimona den Rückflug von Berlin nach Dimona angetreten haben. In Abstimmung mit der Stadtspitze und dem israelischen Partner aus Dimona wird der im Oktober geplante Gegenbesuch verschoben werden. Es bleibt abzuwarten, wann sich die politische Lage so entwickelt, dass die Andernacher Jugendlichen gefahrlos nach Israel werden reisen können.
Abwechslungsreiche Tage erlebten die Jugendlichen aus Israel in Andernach und Berlin, und wieder konnte viele neue Freundschaften geschlossen werden. Foto: privatArtikel melden
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