Haus der Familie Andernach
Brandschutzunterweisung für ausländische Mitbürger
Schulung fand in 8 Unterkünften statt
Andernach. Auf die Idee von Mahnaz Loosen, ehrenamtliche Mitarbeiterin im Haus der Familie für Migrationsberatung und Raimund Solcher, Flüchtlingskoordinator der Stadt Andernach, wurde Ende Juni an acht verschiedenen Unterkünften in Andernach eine Unterweisung zum vorbeugenden Brandschutz durchgeführt. Zu diesem Anlass konnte man Hauptbrandmeister a.D. Thorsten Müller von der städtischen Freiwilligen Feuerwehr Andernach gewinnen. Ziel dieser Aktion war es, den ausländischen Mitbürgern das richtige Verhalten bei einem auftretenden Brandfall zu vermitteln. Im Beisein von Hausmeister Patrick Dötsch, Mahnaz Loosen und Mannan Kasem, die beide als Dolmetscher fungierten und Raimund Solcher wurden die einzelnen Unterkünfte besucht. Zunächst wurde von Thorsten Müller alle Feuerlöscher und Brandmelder eingehend überprüft und ob die Fluchtwege richtig markiert sind. Hiernach folgte mit Unterstützung der beiden Dolmetscher eine Belehrung darüber, wie man einen Fettbrand richtig löscht. Auch warum ein Rauchmelder so wichtig ist und das auch ein freier Fluchtweg in gefährlichen Situationen Leben retten kann.
Ein besonderes Anliegen war Thorsten Müller auch, das jedem der Teilnehmer die Telefonnummer 112 geläufig ist, um im Notfall die Feuerwehr anzurufen. Sprich: präzise Mitteilung, wo es brennt, damit die Feuerwehr in wenigen Minuten vor Ort sein kann. Des weiteren stand auch eine Schulung für die richtige Handhabung eines Feuerlöschers an. Nach der Theorie wurde dies dann in einer praktischen Übung an einem Feuerlöscher umgesetzt und Thorsten Müller korrigierte den einen oder anderen Fehlgriff bis jeder den Feuerlöscher richtig bedienen konnte. Erwähnt sei an dieser Stelle, das jeder der ausländischen Mitbürger voll bei der Sache war und dem Hauptbrandmeister auch zahlreiche Fragen stellten. Alles in allem war es eine gute Idee von Mahnaz Loosen und Raimund Solcher. Es wird nicht die letzte Schulung seitens der Feuerwehr sein. Angedacht ist, das man in Kürze eine Besichtigung der freiwilligen Feuerwehr in die Tat umsetzen will.
