„Drehkreuz in Miesenheim muss bleiben“
Bürger sollen gefahrlos in den Ortskern gelangen
Miesenheim. Ortsvorsteher Gerhard Masberg wünscht sich, dass das Drehkreuz in Miesenheim bestehen bleibt. Es gehen sehr viele Personen täglich in den Ort, zum Bahnsteig oder zu den nahe gelegenen Arbeitsplätzen hinter dem Bahnübergang. Dieser Übergang muss bleiben, da man den in der Ferdinand Nebel-Straße wohnenden Bürgern weiterhin einen ungefährlichen Fußweg nach Miesenheim hinein gewähren sollte.
Dass das Drehkreuz irgendwann geschlossen werden sollte, wurde durch eine vertragliche Regelung im Zuge der Baumaßnahme an der neuen Umgehungsstraße durch die Bahn verlangt. Gerhard Masberg vertritt aber die Meinung, dass dieses Drehkreuz erhalten werden muss.
„Es kann nicht sein, das hinter dem Bahnübergang wohnende Menschen von dem innerörtlichen Miesenheim abgeschnitten werden sollen“, erklärt der Ortsvorsteher. Schulkinder und Senioren müssten nun fußläufig über einen Seitenstreifen an der viel befahrenden B256 zur Schule zum Kindergarten oder zum Einkaufen gehen.
Das Drehkreuz ist keine Gefahrenquelle und es sind auch bis heute noch keine Unfälle zu verzeichnen gewesen, daher sieht Masberg eine Schließung für nicht notwendig. In einem Brief an die Deutsche Bahn möchte man nun das Schließen des Drehkreuzes durch die verantwortlichen Personen verhindern. Alle Miesenheimer sollen das gleiche Recht haben, in den Ortskern zu gelangen.
„Wir werden alles tun, um diese Maßnahme zu verhindern“, sagte der Ortsvorsteher.
Gerhard Masberg,
Ortsvorsteher Miesenheim
