Allgemeine Berichte | 22.07.2016

Förderverein Hospizbewegung Andernach/Pellenz stellt sich vor

Das Lebensende würdevoll gestalten

Der Vereinsvorsitzende Bernhard Ickenroth, der stellvertretende Vorsitzende, Pfarrer im Ruhestand Helmut Cordes, und der stellvertretende Vorsitzende Dr. med. Thomas Dyong stellten den Verein vor. privat

Andernach. Das Lebensende würdevoll zu gestalten, ist das Hauptanliegen der Menschen, die sich im Förderverein Hospizbewegung Andernach/Pellenz engagieren.

Das Wort Hospiz bedeutet sinngemäß „Ruheplatz“ und stammt aus dem Lateinischen. Es bezeichnet ein Konzept für die Begleitung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen. Es umfasst die Betreuung unheilbarer kranker Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Dies kann sowohl zuhause in den eigenen vier Wänden oder im stationären Bereich geschehen. Hervorgegangen ist das Hospiz aus einer Initiative, die das Tabuthema Tod und Sterben wieder in der Gesellschaft verankern und auch Sterbenden einen festen Platz im Leben bieten will. Bei der Sterbebegleitung stehen in der Hospizarbeit die persönlichen Wünsche des Sterbenden an erster Stelle zum Beispiel nach Ruhe oder Gesellschaft, nach Konzentration oder Zerstreuung, nach der Art der medizinischen Versorgung oder Intensität der persönlichen Betreuung.

Auch nach dem Tod des Patienten enden die Aufgaben des Hospizdienstes nicht. Die Hospizdienste stehen auch für die Angehörigen zur Verfügung. Damit unterscheidet sich das Hospiz deutlich von herkömmlichen Institutionen im Gesundheitswesen. Nach J. C. Student enthält der Begriff Hospiz heute bestimmte Kennzeichen, die weltweit gültig sind: Der sterbende Mensch und seine Angehörigen stehen im Zentrum des Dienstes; der Sterbende erfährt Unterstützung von einem interdisziplinären Team unter Einbeziehung freiwilliger Helfer; Krankheitssymptome wie Schmerz, Übelkeit oder Atemnot werden ständig beobachtet; die gesamte, vom Tod eines Menschen betroffene Personengruppe wird fürsorglich unterstützt.

Rund 150 stationäre Hospize gibt es derzeit in Deutschland. Die Zahl der ambulanten Hospizdienste beträgt derzeit rund 1.500 mit über 80.000 Hospizhelfern. Mitglieder des Vorstands des Förderverein Hospizbewegung Andernach/Pellenz stellten die Arbeit des Vereins vor. An dem Gespräch nahmen der Vereinsvorsitzende Bernhard Ickenroth, der stellvertretende Vorsitzende, Pfarrer im Ruhestand Helmut Cordes, und der stellvertretende Vorsitzende Dr. med. Thomas Dyong teil. Otto Kaiser zeichnete das Gespräch auf. Zu sehen ist die Aufzeichnung unter dem Titel „Ein Verein stellt sich vor – Förderverein Hospizbewegung Andernach/Pellenz“ im Programm des Offenen Kanal Andernach. Die genaue Sendezeit erfahren Interessierte aus dieser Zeitschrift oder unter OK4.de im Internet.

Der Vereinsvorsitzende Bernhard Ickenroth, der stellvertretende Vorsitzende, Pfarrer im Ruhestand Helmut Cordes, und der stellvertretende Vorsitzende Dr. med. Thomas Dyong stellten den Verein vor. Foto: privat

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