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Dem Himmel nah - „Ich trage die Berge im Herzen“
Wolfgang Redwanz‘ Buch über fünf Rheinländer, die die Alpen „erobern“ ist authentisch, heiter und lässt den Bergsteiger-Funken überspringen
Andernach. Von der Zivilisation unangetastete Naturlandschaften, faszinierende Schnee-, Eis- und Felsformationen. Seit je her zieht es die Menschen in die Berge. Die Morgenröte im Hochmassiv, wenn die Sonne am Horizont allmählich den Tag erhellt, hat etwas Überwältigendes. Die Imposanz dieser Eindrücke ist schier unbeschreiblich. Genesis. „Der erste Tag der Schöpfung“. So zumindest versucht Wolfgang Redwanz diese beeindruckenden Empfindungen in Worte zu fassen. Es sind Worte, die Erlebtes ausformulieren. Erlebnisse in den Bergen, vor deren Größe der Mensch erkennt, wie klein er tatsächlich ist. Wenn er dem Alltag entflieht und hoch hinaus, hoch hinauf will. Dann ist er ganz oben. Auf dem Gipfel. „Dem Himmel nah“.
Es hätte kaum bessere Titel für ein Buch geben können, für das der Andernacher Wolfgang Redwanz verantwortlich zeichnet. Wer Wolfgang Redwanz kennt, kennt ihn als Pädagogen oder aber als Kommunalpolitiker, sei es im Andernacher Stadtrat oder auf Kreisebene. Da liegt der Drang nach faszinierenden Hochgebirgstouren nicht zwangsläufig auf der Hand. „Es spielten zunächst einige Zufälle eine Rolle. Schlussendlich ist es einem katholischen Geistlichen aus Koblenz, drei Lehrern, einem evangelischen Geistlichen und einer Krankengymnastin zu verdanken, dass sich eine „Seilschaft“ bildete, die gemeinsam mit einem Bergführer die Alpen zu erobern wagte“.
Wenn Redwanz spricht und erzählt, spürt man, wie sehr selbst älteste Erinnerungen noch präsent erscheinen. In ihrer Hülle und Fülle ergeben sie den Stoff, aus dem ein Buch entstehen sollte. Doch was ist das Anliegen des Buches? „Zunächst einmal“, so Redwanz, „ist es keine Heldenstory. Wir klettern in der Kreisklasse, nicht in der Bundesliga, begnügen uns mit einfachen Schwierigkeitsgraden“. Gerne zitiert er dann seinen Bergführer, 20 Jahre ist er mit ihm nun unterwegs: „Die Schnellsten sind sie nicht, aber sie kommen überall hin“.
In der Tat hat das Quintett viel gesehen: Großglockner, Großvenediger, Zuckerhütl, die Ötztaler Wildspitze, Ortler, Bernina und einige weitere Viertausender bei Saas Fee, um nur die bekanntesten Gipfel zu nennen.
Den Leser erwarten dazu keine exakten Tourenbeschreibungen, im Mittelpunkt stehen besondere Erlebnisse: Einsteigerprobleme, das erste Abseilen, die nicht ganz einfache Querung eines reißenden Gletscherbaches, Klettersteigerei. Bekanntschaften mit dem Alpenkrieg, aufkommender Frust in den Bergen, traumhafte Bilder, Sonnenaufgänge auf Viertausendern. „Dazu kommt die Gemeinschaft, mit der wir die Bergwelt erleben und zu der auch unser Bergführer gehört. Die Berge würden mir nicht so viel bedeuten, hätte ich sie alleine bestiegen.“ Die Herausforderungen und die Glücksmomente, die Gipfelbesteigungen mit sich bringen. Die Erfahrung, die man sich mehr und mehr zutraut, ohne leichtsinnig zu werden. Berichte über das einfache Leben, in dem man ein wenig der Zivilisation den Rücken kehrt, eine Woche lang keine Straße, keine Ortschaft, keine Autos, keine Fernseher oder Radios.
Wolfgang Redwanz‘ Bemühungen, darüber authentisch zu berichten, sind spürbar. Seine Beschreibungen sind heiter, was das Erlebte umso greifbarer macht. Angereichert wird das Werk um Gedanken von Bischof Reinhold Stecher, dessen „Botschaft der Berge“ eine enorme Strahlkraft auf Redwanz nahm und noch immer nimmt. „Ich habe seine Bücher mit großem Interesse gelesen und in den letzten Jahren etliche Vorträge in der Region gehalten.“
Entsprechend der Herkunft der fünf titelgebenden Rheinländer ist das Buch in Koblenzer und Andernacher Buchhandlungen (Ankerbuch, Buchen) vorrätig, kann aber in jeder anderen Buchhandlung bestellt werden. Bei Buchen war Wolfgang Redwanz erst vergangene Woche im Rahmen einer „Lesung“ zu Gast, dort präsentierte er „Dem Himmel nah“ knapp 50 Zuhörer.
Weitere Gipfeltouren plant Wolfgang Redwanz nicht mehr. „Das ist abgeschlossen“, sagt er. „Alles hat seine Zeit. Es ist für mich ein unendlicher Schatz meiner Erinnerung. Ich trage die Berge im Herzen“.
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