Fußballszene aktuell
Der FC Plaidt schöpft personell aus dem Vollen
Acht A-Jugendspieler wechseln ins Seniorenlager
Plaidt. In der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit kann Fußball-Bezirksligist FC Plaidt personell aus dem Vollen schöpfen. Neben mehreren hochkarätigen Neuzugängen wechseln aus dem 13-köpfigen Aufgebot der letztjährigen A-Junioren-Bezirksligamannschaft gleich acht Nachwuchskräfte nach oben. Mit Patrick Nachtsheim, Malte Michaelis, Johannes Schumacher, John Schneider, Niklas Volk, Max Schüller, Fabian Spohr und Alexander Kotlarow stehen den beiden Trainern Volker Schambach (1. Mannschaft) und Udo Kreier (2. Mannschaft) nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ hoffnungsvolle Talente zur Verfügung. Dennis Schander und Björn Heinrichs, Spieler des jüngeren Jahrgangs, agieren eine Saison als Gastspieler bei der JSG Pellenz. So verlassen Niklas Montada (SG Ettringen/St. Johann), Max Nuppeney (Spvgg Burgbrohl II) und Marvin Bermel (SC Niederzissen) lediglich drei Nachwuchsleute den Verein. Das war nicht immer so, betrieb der FC in der Vergangenheit doch immer nur Jugendarbeit für die umliegenden Vereine. Die neue Entwicklung leiteten die neuen „Macher“ Denis Kleemann und Frank Verhagen ein, die in Zusammenarbeit mit A-Jugendtrainer Walter Mürtz, in zeitintensiver Kleinarbeit für den personellen Aufschwung sorgten. Des einen Freud, des anderen Leid. Verlassen müssen den Pommerhof der langjährige Coach Mürtz und seine Mitarbeiter Peter Urmersbach, Ralf Volk und Michael Busenkell. „Ganz einfach, die vorhandenen Trainerstellen beim FC sind alle besetzt“, erläutert Mürtz den überraschenden Abschied. Grund dafür ist unter anderem, dass der Plaidter Traditionsverein in der neuen Saison mangels Spielermaterial keine B- und A-Jugend melden kann. Im unteren Bereich leistet Dr. Michael Wilkes und seine Crew bei Bambinis, F-, E- und D-Junioren hervorragende Aufbauarbeit, zuletzt verdeutlicht durch die Erringung der E-Junioren-Kreismeisterschaft. Eine erfreuliche Entwicklung, die aber auch belegt, dass der FC erst wieder in einigen Jahren Nachwuchs aus den eigenen Reihen erwarten darf.
