Allgemeine Berichte | 25.08.2017

Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz e.V lud ein

Der etwas andere Gang über den Friedhof

Fachleute informierten über unterschiedliche Bestattungsformen

Andernach. Der Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz e.V. bot zum wiederholten Mal eine Friedhofsbegehung auf dem Andernacher Friedhof an. Bei angenehmem Sommerwetter fanden sich 55 Personen auf dem Vorplatz der Friedhofshalle ein. Der Vorsitzende des Fördervereins, Bernhard Ickenroth, begrüßte die Teilnehmer und dankte für das große Interesse an der Veranstaltung: „So viele Teilnehmer hatten wir noch nie!“ Er konnte auch die Leiterin der städtischen Friedhofsverwaltung, Andrea Paulsen, mit ihrer Kollegin begrüßen und nicht zuletzt den Friedhofsmeister Günther Bermel. Ickenroth erläuterte, wie es zu der Friedhofsbegehung kam. Immer wieder hätten Angehörige gesagt: „Wenn wir das gewusst hätten, dann hätten wir eine andere Bestattung gewählt.“ Was lag also näher, als eine stressfreie Begehung des Friedhofs zu organisieren, bei der alle Fragen zur Bestattungskultur in Andernach beantwortet werden könnten. Günther Bermel führt seit Jahren souverän über den Friedhof und beantwortete alle Fragen, gewürzt mit kleinen Anekdoten, die ihm in den vielen Jahren seiner Tätigkeit untergekommen sind. Viele Teilnehmer waren überrascht, wie viele Variationen in der Erd- und Feuerbestattung angeboten werden und wie sich die Bestattungskultur ständig weiter entwickelt. Wenn ein naher Angehöriger verstirbt, dann entsteht notgedrungen eine Stresssituation, in der sehr schnell lange wirksame Entscheidungen zu treffen sind. Dabei bleibt wenig Zeit, sich über die vielfältigen Bestattungsmöglichkeiten der Stadt Andernach zu informieren. Hier bietet der Förderverein Hospizbewegung eine Gelegenheit, sich über Möglichkeiten der eigenen Bestattung und die naher Angehöriger zu informieren. Die Stadt bemüht sich ständig, die Bestattungskultur den Wünschen und Bedürfnissen der Bürger anzupassen. Sie bemüht sich aber auch, den Charakter eines gepflegten Parks zu erhalten und auszubauen. Daher ist es verwunderlich, dass die rechnerisch 5,5 Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung den Friedhof in Andernach und vier weiter Friedhöfe in den Stadtteilen so gut „in Schuss“ halten. Dafür gebührt ihnen Anerkennung.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
  • K. Schmidt: Das "Sicherheitskonzept" überzeugt. Ein Polizeieinsatz, "geringe Anzahl" Rettungsdienst, keine Feuerwehr nötig. Im Haushaltsplan 2025 hatte Boppard 10.000 Euro für ein Sicherheitskonzept vorgesehen, in...
Anzeige Sonderpreis wie vereinbart
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0253#
Save the Dates
Erzieher
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Anzeigenschaltung zur Praxisschließung
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Empfohlene Artikel
Die Schülerinnen und Schüler erlernen lebensrettende Maßnahmen
10

Mainz. Die Klasse 6b des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums hatte nach den Osterferien die besondere Chance, an der „Kinderakademie Gesundheit“ in der MEWA-Arena in Mainz teilnehmen zu dürfen. Möglich wurde dies durch die Stiftung „Mainzer Herz“, die sich im Bereich Gesundheitsprävention für Kinder und Jugendliche engagiert.

Weiterlesen

14

Kruft. Der Verteilungsplan über die Jagdpachtanteile der Jagdgenossenschaft Kruft hat in der Zeit vom 23. März bis 6. April 2026 ordnungsgemäß offen gelegen (§15 Abs. 2 der Satzung).

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Hochwasserschutzinitiative Rodderfeld hat gemeinsam mit der von der EU und dem Land NRW geförderten LEADER-Kooperationsstelle „Wasserrückhalt im Wald“ sowie der Stadt Rheinbach eine zweite Dammbauaktion im südwestlich gelegenen Stadtwald erfolgreich umgesetzt. Fotos: Stadt Rheinbach
16

Zweite Dammbauaktion stärkt Hochwasserschutz im Rheinbacher Stadtwald

Bürgerengagement und Fachplanung greifen beim Wasserrückhalt ineinander

Rheinbach. Die Hochwasserschutzinitiative Rodderfeld hat gemeinsam mit der von der EU und dem Land NRW geförderten LEADER-Kooperationsstelle „Wasserrückhalt im Wald“ sowie der Stadt Rheinbach eine zweite Dammbauaktion im südwestlich gelegenen Stadtwald erfolgreich umgesetzt. Nach der ersten Aktion im Mai 2025 knüpft die diesjährige Maßnahme an die gewonnenen Erfahrungen an und entwickelt den Ansatz konsequent weiter.

Weiterlesen

Symbolbild.
115

Astrologische Vorschau für die KW 19: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 4. bis 10. Mai 2026

Die zweite Maiwoche bringt spürbar mehr Licht, mildere Abende und eine zunehmende Dynamik im Alltag. Mit dem Übergang in die wärmere Jahreszeit verschieben sich Prioritäten: Außenaktivitäten gewinnen an Bedeutung, Beziehungen werden intensiver beleuchtet und berufliche Entwicklungen nehmen Fahrt auf. Gleichzeitig zeigen sich bei einigen Sternzeichen auch Spannungen zwischen Aufbruchsstimmung und innerer Unruhe.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Hausmeister, bis auf Widerruf
Dienstleistungen
Maifest in Gönnersdorf
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0253#
Industriemechaniker
Gesundheit im Blick
Minijob
Titelanzeige
Innovatives rund um Andernach
Servicemitarbeiterin
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Maifest Dedenbach
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606  // AZ Commodity Rheinschiene KW 17
T-Roc & R-Line / Meckenheim
Veranstaltung
100 Jahre Eifelverein Dernau
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr