MINT-Projekttag am Kurfürst-Salentin-Gymnasium Andernach
Die Vielfalt der Naturwissenschaften kennengelernt
Fünftklässlerinnen besuchten die Universität Koblenz
Andernach. Am MINT-Projekttag des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums in Kooperation mit dem Ada-Lovelace-Projekt erlebten die Mädchen die Jahrgangsstufe 5 die Vielfalt der Naturwissenschaften. So entwickelten sie bei Experimenten an der Universität Koblenz Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten.
Den eigenen Roboter bauen und programmieren, elektrotechnische Verfahren ausprobieren oder die Chemie des Alltags im Experiment kennenlernen, all dies konnten die Schülerinnen der fünften Klassen des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums am MINT-Projekttag. Um einen genaueren Einblick in die Welt der Naturwissenschaften zu erhalten, fuhren sie an die Universität Koblenz, wo sie angeleitet von Studentinnen selbst wie echte Naturwissenschaftlerinnen experimentieren und arbeiten durften. Das Ada-Lovelace-Projekt (ALP) verfolgt das Ziel, Mädchen und Frauen für MINT-Berufe und -Studiengänge zu begeistern. Dies umfasst die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Gefördert wird das Projekt unter anderem von der Europäischen Union und dem Land Rheinland-Pfalz. Obwohl zahlreiche Abiturientinnen nach dem Schulabschluss ein Studium anstreben, entscheidet sich nur ein Bruchteil von ihnen für diese Fachrichtungen. Daher ist es entscheidend, frühzeitig Mädchen ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten in diesen Bereichen zu zeigen. Dieses Ziel verfolgt auch das Kurfürst-Salentin-Gymnasium mit unterschiedlichen Angeboten zur Frauenförderung im MINT-Bereich ab der Orientierungsstufe durch Projekttage, AGs, Berufs- und Studieninformationen. Dadurch wird das ohnehin breite Angebot des Gymnasiums in diesem Bereich für alle Schülerinnen und Schüler ergänzt.
Der MINT-Projekttag bot den Schülerinnen eine ganz besondere Lernatmosphäre, in der sie Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten im Umgang mit technischen und naturwissenschaftlichen Verfahren entwickeln konnten. „Die Verbindung von praktischen Angeboten und fachlichen Hintergrundwissen war äußerst gelungen. Die Mädchen konnten in einer ausgelassenen Atmosphäre die Freude am Programmieren von Robotern, das Arbeiten mit einem 400 Grad heißen Lötkolben, die Wirkung von Mentos und Cola und vieles mehr entdecken. Auch das gemeinsame Mittagsessen mit den ‚Großen‘ in der Universitäts-Mensa hat den Schülerinnen sichtlich Spaß gemacht. Nach dieser durchweg positiven Erfahrung freue ich mich auf die MINT-Projekttage in den nächsten Jahren“, so die betreuende Lehrkraft, Nadia Ettaous, die auch die MINT-Förderung an der Schule koordiniert und das Projekt in Kooperation mit dem ALP initiiert hat.
