Villa Kunterbunt vereint Umweltbildung mit Inklusion
Die goldene Jahreszeit mit allen Sinnen entdecken
Andernach. „Die Natur mit allen Sinnen erleben und begreifen“ - das war das Motto der Naturwoche, für 15 Kita-Kinder des Heilpädagogisch-Therapeutischen-Zentrums, Villa Kunterbunt in Andernach. Zu Beginn der goldenen Jahreszeit erlebten die selbst ernannten kleinen „Waldfüchse“ die vier Elemente hautnah. Das idyllische Pöntertal bot mit seinem Bach zum Planschen, den Waldhängen zum Erklimmen und der Tier- und Pflanzenwelt, einen perfekten Ort dafür.
Das gruppenübergreifende Angebot hat neben der Umweltbildung auch die Inklusion zum zentralen Ziel. Denn sowohl Kinder mit als auch ohne heilpädagogischen Förderbedarf bekommen hierbei die Gelegenheit, ihre Sinne zu schulen und im freien Spiel kreativ tätig zu werden.
Dabei wird wie von selbst die Sozialkompetenz gesteigert, weil die Kinder sich in einer neuen Gruppenkonstellation und der natürlichen Umgebung zurechtfinden müssen. Das wiederum stärkt das Selbstbewusstsein und fördert die Selbstständigkeit. Bereits im Frühjahr dieses Jahres bot die Villa Kunterbunt erstmals eine Naturwoche als gruppenübergreifendes Angebot an und konnte es als vollen Erfolg verbuchen. Die Kinder machten einerseits unzählige Entdeckungen in der Natur und waren andererseits begeistert über die neuen Seiten, die sie an sich selbst entdecken konnten. Aber auch die Eltern waren glücklich über die neuen Erfahrungsmöglichkeiten für ihre Kinder. „Mein Kind ist zu Hause viel ausgeglichener“ sagte eine Mutter bei der gemeinsamen Abschlussrunde und sprach aus, was viele dachten.
Ein Angebot für jede Jahreszeit
Aufgrund der durchweg positiven Erfahrungen mit den Kindern in der Natur, beabsichtigt die Villa Kunterbunt dieses Angebot, in jeder Jahreszeit anzubieten.
Dadurch bekommen weitere Kinder im Haus die Möglichkeit, den Wert der Natur mit Herz, Hand und Verstand zu begreifen. Ein großer Dank geht an Cendrine Farjot-Schmidt sowie Viktoria Nachtigall, die das Natur-Angebot zum Leben erweckt haben und an Maria Magdalena Vanoli, die Leiterin der Villa Kunterbunt, für Ihre Offenheit und Unterstützung. Ebenso geht ein Dank an den Club francais Paul et Pauline e.V., der der Villa Kunterbunt sein Außengelände zur Verfügung gestellt hat, sodass es den „Waldfüchsen“ an nichts fehlen musste.
