Unerwartete Spende für den Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz
„Die größte Freude erlebt man da, wo man sie am wenigsten erwartet“
Andernach. 13 ältere Damen im Altenzentrum Sankt Stephan haben sich zusammen gefunden, wollen etwas Gutes tun und Freude bereiten. Das ist ihnen in großartiger Weise gelungen. Sie haben ein Jahr lang gestrickt, gehäkelt und gebastelt und alle Produkte auf Basaren im Haus und darüber hinaus verkauft. Dann baten sie den Vorsitzenden des Fördervereins Hospizbewegung Andernach-Pellenz, Herrn Bernhard Ickenroth, und seinen Stellvertreter, Herrn Pfr. Helmut Cordes, ins Altenheim zu einer Spendenübergabe.
Ickenroth war schon überrascht von „strickenden Damen“ eine Geldspende zu erhalten. Als ihm dann im Couvert zwei 500 Euro-Scheine übergeben wurden, verschlug es ihm fast die Sprache. Eine vier stellige Summe völlig überraschend zu bekommen, ist großartig und löste große Dankbarkeit bei Ickenroth und Cordes aus. „Die ‚strickenden Damen‘ und die Hospizbegleiter/innen haben eins gemeinsam“, so Ickenroth, „sie verschenken– völlig uneigennützig – einen Teil ihrer Lebenszeit an Bedürftige.“ Der Vorsitzende erläuterte, dass in den vergangenen 20 Jahren tausende Menschen auf ihrem letzten Weg von Hospizhelfern begleitet wurden. Dabei wurden zig tausend Stunden ehrenamtlich und unentgeltlich geleistet.
Zum Abschluss der Spendenübergabe wurde ein Bild gemacht, auf dem leider einige Damen fehlen, die entweder krank, verreist oder anderweitig verhindert waren.
