Termine | 08.07.2026, 10:19 Uhr

Lupinen bekämpfen

Effektive Staudenlupinen-Bekämpfung im Raum Mayen-Koblenz 2026

Die invasive Staudenlupine breitet sich aktuell stark in unseren artenreichen Grünlandbeständen aus wie hier in der Wacholderheide
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Mayen-Koblenz. Praxisworkshop: Bekämpfung der Staudenlupine

Die sich ausbreitende Giftpflanze bedroht zunehmend die einheimische Pflanzenwelt der Region.

Die Staudenlupine entwickelt sich zu einer „Problempflanze“: Aktuell breitet sich die eingewanderte Giftpflanze massiv in unserer Landschaft aus. Das Gewächs zählt zu den häufigsten Neophyten in Deutschland und besiedelt vor allem extensiv genutztes Grünland. Was auf den ersten Blick sehr schön aussieht, kann für unsere heimische Pflanzenwelt schnell zur echten Bedrohung werden: In großflächigen, dichten Beständen verdrängt die Staudenlupine schnell die einheimischen Arten.

Das Planungsbüro Hilgers informiert Interessierte und Betroffene im Rahmen des Naturschutzmanagements Mayen-Koblenz in einem kostenlosen Workshop am 24. Juli 2026 über den Umgang mit der Pflanze und stellt wirksame Bekämpfungsmaßnahmen vor.

Als Hülsenfrüchtler bindet die Staudenlupine Luftstickstoff und reichert diesen im Boden an. Dadurch werden konkurrenzstarke, stickstoffliebende Pflanzenarten im Wachstum gefördert und niederwüchsige, konkurrenzschwache Arten verdrängt. Besonders betroffen sind empfindliche Lebensräume wie Magerrasen, Borstgrasrasen und artenreiches, mageres Grünland – also genau solche Flächen, die eine große Bedeutung für unsere heimische Flora und Fauna haben. Lupinen können bei Pferden, Rindern, Kühen, Ziegen, Schafen und Schweinen zu Vergiftungen führen und sind auch getrocknet im Heu giftig.

Der Workshop findet statt am Freitag, dem 24. Juli 2026 ab 15 Uhr. Treffpunkt: Parkplatz Traumpfad Wacholderweg an der Wabelsberger Wacholderhütte.

Leitung: Sita Eschemann

Information und Anmeldung: s.eschemann@planungsbuero-hilgers.de, Tel: 0163-505944.

Die invasive Staudenlupine breitet sich aktuell stark in unseren artenreichen Grünlandbeständen aus wie hier in der Wacholderheide Foto: Jörg Hilgers

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