Mal- und Zeichenwettbewerb der Unfallkasse Rheinland-Pfalz
„Einfälle gegen Unfälle“ zeichnerisch in Szene gesetzt
Über 4000 Schülerinnen und Schüler aus 112 Schulen unseres Bundeslandes nahmen an der Ausschreibung teil - Die von der Jury ermittelten Preisträger erhielten Urkunden, Geld- und Buchpreise
Andernach. „Ich bin ganz ehrlich. Es ist eine der schönsten Veranstaltungen im Jahr, wenn Kinder unser Haus beleben, das freut uns ganz besonders“. Mit diesen Worten begrüßte Beate Eggert, Geschäftsführerin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz jüngst die in der Orensteinstraße 10 erschienen Gäste. Zum wiederholten Male hatte die Unfallkasse viele Wochen vorher die Preisverleihung des Mal- und Zeichenwettbewerbes für Schülerinnen und Schüler ausgeschrieben. Wiederkehrendes Thema in diesem Zusammenhang: „Einfälle gegen Unfälle“. Die Veranstaltung soll Kinder für Unfall- und Gesundheitsgefahren und deren Verhütung sensibilisieren und richtet sich an Sechstklässler der rheinland-pfälzischen Schulen.
Über 80.000 Bilder in 30 Jahren
Seit mehr als 30 Jahren findet er mit großem Erfolg unter Mitwirkung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur sowie des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie statt. „In dieser Zeit hat die Jury mehr als 80.000 Bilder begutachtet - das ist eine sehr hohe Zahl“, hob Beate Eggert hervor. 2013 hatten nun 112 Schulen am Wettbewerb teilgenommen, die Jury musste bei „Kunstwerken“ von über 4000 Schülerinnen und Schülern die „Qual der Wahl“.
Dabei stellte Ministerialdirigentin Barbara Mathea in ihrem Grußwort klar: „Wir suchen keine Zeichner, Künstler oder angehende Bildhauer“. Viel wichtiger sei es, dass Kinder Gefahrensituation möglichst einfach, verständlich und kreativ in Szene setzen.
Bevor die Preisvergabe anstand, unterhielt Moderatorin Jördis Gluch die anwesenden Schüler, Lehrkräfte und mitgereisten Eltern mit Wissenswertem rund um das Thema Prävention. Zudem durfte auch eine kurze, auflockernde Sporteinheit nicht fehlen. Interessante Tipps zum Thema „Wie zeichne ich eine Karikatur“ gab Peter Puszta.
Zur Bekanntgabe der Siegerzeichnungen wurde jedem Gewinner die Möglichkeit gegeben, dem Publikum zu erklären, wie das gemalte Motiv zustande gekommen ist, welche Gedanken dahintersteckten und wie man auch der jeweiligen Gefahrenlage am besten reagieren solle. Aus den Händen der Ministeriumsvertreter erhielten die Preisträger dann eine Urkunde, ein Geldpräsent sowie einen Buchpreis. Selbstverständlich konnten die prämierten Bilder danach wieder mit nach Hause genommen werden.
Die Preisvergabe erfolgte getrennt nach drei Gruppen: Während die Schüler der Förderschulen gegeneinander antraten, wetteiferten Schüler der Hauptschulen, Realschulen und Realschulen plus um die besten Werke. Die dritte Gruppe bildeten die Gymnasiasten, integrierte Gesamtschüler und freie Waldorfschüler. Auf jede Gruppe warteten bei der Veranstaltung mindestens fünf Hauptpreise. Wegen der hohen Einsendezahlen in der zweiten und dritten Gruppe wurden einige Preise zweimal vergeben.
Celina Wölwer überzeugte die Jury
Die Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige in Neuwied, die Realschule plus in Saarburg und das Gymnasium in Schifferstadt erhielten in diesem Jahr einen Schulpreis für ihr besonderes Engagement. Aus unserer Region konnte lediglich Celina Wölwer die Jury überzeugen. Die Schülerin der Integrierten Gesamtschule Pellenz in Plaidt belegte in ihrer Klasse den vierten Platz.
„Wir freuen uns, wenn auch im nächsten Jahr wieder viele Kinder mit ihren Klassen bei unserem Sicherheitswettbewerb mitmachen“, wünschte sich Jördis Gluch im Rahmen der Veranstaltung eine erneut große Teilnahme am Mal- und Zeichenwettbewerb. „Mit ihm finden wir einen guten Zugang zu den jungen Menschen, um sie für Unfall- und Gesundheitsgefahren und deren Verhütung zu sensibilisieren“, betonte die Ansprechpartnerin von der Unfallkasse die Bedeutung des Wettbewerbs. Die Ausschreibungsunterlagen für den Wettbewerb 2014 erhalten die Schulen im Land nach den Sommerferien bzw. können zeitgleich von den Lehrpersonen im Internet heruntergeladen werden. RAU
Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern waren zur Unfallkasse in die Andernacher Orensteinstraße gekommen.
Karikaturist Peter Puszta gab Tipps und Tricks für angehende Zeichner und Künstler.
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