Lokalsport | 10.02.2016

HSV Rhein-Nette - weibliche B-Jugend

Erfolgreiche Hinrunde

Andernach. Sieben Spiele, sechs Siege, eine Niederlage, zweiter Tabellenplatz, so sieht die Bilanz für die weibliche B-Jugend der HSV Rhein-Nette nach der Hinrunde aus.

Spiel gegen HSG Westerwald

Zu Saisonbeginn der erste Sieg auswärts gegen die HSG Westerwald, danach musste die Mannschaft eine achtwöchige Zwangspause einlegen, da viele Spiele auf Wunsch der Gegner verlegt wurden.

Spiel gegen SG Moselweiß/Arzheim

So ging es im zweiten Saisonspiel gegen den selbst ernannten Favoriten auf die Rheinland-Meisterschaft, die JSG Moselweiß/Arzheim, ein Zusammenschluss aus ehemaligen und diesjährigen Oberliga-Spielerinnen. Ziel war es, den Gegner so lange wie möglich zu ärgern. Dies gelang in der Anfangsphase auch gut, denn die Mädels konnten das Spiel offen halten und lagen zur Pause nur 10:12 zurück. Moselweiß kam dann besser ins Spiel, konnte viele einfache Tore über außen machen, sodass es zwischenzeitlich 16:22 stand. Aber die Mädels der HSV gaben nicht auf, holten Tor um Tor auf, so dass am Ende nur mit 19:23 verloren wurde. Fazit von Trainer Joa Helf: „Leider haben wir zu viele einfache Fehler gemacht, auch in der Abwehr, dazu alle fünf Siebenmeter verworfen, sonst wäre das Spiel noch enger verlaufen. Nichtsdestotrotz konnten wir gut mithalten und freuen uns schon auf das Rückspiel.“

Spiel gegen HSV Rhein-Nette - A Jugend

Eine Woche später war die Mannschaft „zu Gast“ bei der eigenen weiblichen A-Jugend der HSV, eine Begegnung mit besonderer Brisanz, da die Mannschaften sich sehr gut kennen. Sie trainieren gleichzeitig und spielen währenddessen öfters gegeneinander. So starteten beide Mannschaften sehr nervös. Lange Zeit fiel kein Tor. Die B-Jugend fing sich dann schneller und konnte die ersten beiden Tore erzielen. Aber die A-Jugend legte nach, konnte aber das Niveau der B-Jugend nicht erreichen und lag zur Pause mit 4:9 zurück. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild, der Fünf-Tore-Vorsprung der B-Jugend war stetig gegeben bis zum 12:17. Dann stellte die A-Jugend, bis auf wenige Ausnahmen, das Spielen ein, sodass die B-Jugend das Ergebnis noch durch viele Tempogegenstöße auf 12:23 erhöhen konnte.

Spiel gegen Bannberscheid/Ahrbach

Im nächsten Heimspiel war die A-Jugend von Bannberscheid/Ahrbach zu Gast. Sonst immer ein Gegner auf Augenhöhe, diesmal ersatzgeschwächt, führten die HSV-Mädels zur Pause trotzdem nur mit 10:6. In der zweiten Halbzeit minimierten sie ihre Fehler, zeigten schöne Spielzüge und spielten tollen Tempohandball, sodass am Ende ein deutlicher Sieg von 27:11 auf dem Papier stand.

Spiel gegen TuS Weibern

Im letzten Spiel des Jahres gastierte die einzige andere B-Jugend-Mannschaft der Liga (TuS Weibern) in Andernach. Marschroute war, wie in den anderen Spielen auch, möglichst viele Tempogegenstöße zu laufen. Die Möglichkeit bestand sehr oft, leider klappte die Umsetzung meist nicht. Pässe waren zu oft ungenau, Bälle wurden nicht geschnappt oder aber das Tor nicht getroffen. Da die Abwehr aber sehr gut stand, ging die Mannschaft trotzdem mit einer 10:4-Führung in die Kabine. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich, sodass alle froh waren, als das Spiel endlich vorbei war, und der dritte Sieg in Folge mit 19:10 feststand.

Spiel gegen JSG Betzdorf/Wissen

Nach den Neujahrsfeierlichkeiten war dann die A-Jugend der JSG Betzdorf/Wissen zu Gast. Die HSV-Mädels zeigten eine sehr gute Leistung und führten schnell 4:0. Mit nur einer Auswechselspielerin angetreten kam der Gast schnell unter die Räder. Wieder mal zeigten die Mädels tolle Spielzüge, auch die Kreisläuferinnen wurden angespielt und erzielten viele Tore, sodass es bis zur Halbzeit 15:6 stand. Wieder aus der Kabine zurück schalteten die Mädels den Turbo ein und der Gast wurde förmlich überrannt bis zum 22:6. Dann ließen sie die einzigen beiden Tore in der 2.Halbzeit zu, um danach wieder Tempogegenstöße zu laufen. Endergebnis 30:8.

Spiel gegen Rheinbrohl

Im letzten Hinrundenspiel fuhr die Mannschaft nach Rheinbrohl und startete dort so unkonzentriert, dass Trainer Joa Helf nach acht Minuten beim Stand von 3:4 gezwungen war, bereits seine Auszeit zu nehmen. Anscheinend fand er die richtigen Worte, denn die Mädels machten zehn Tore nach Gang, ließen sich auch durch grobe Fouls des Gegners nicht einschüchtern. Bei 6:16 wurden die Seiten gewechselt. Ziel war es dann, die 30-Tore-Marke wieder zu knacken, und so ging es munter weiter mit dem Tore werfen, von 6:23 über 9:30 bis zum Endstand von 11:37. Trainer Joa Helf war danach sehr stolz auf seine Mannschaft: „Bis auf die ersten Minuten hat heute sehr viel sehr gut funktioniert. Alle Spielerinnen waren engagiert und haben das umgesetzt, was wir trainieren. Insbesondere freut mich das Zusammenspiel von Rückraum und Kreis, was heute fast perfekt war.“

Für die HSV Rhein-Nette spielten in der Hinrunde (Tore):

Christine Treitz (TW), Céline Prévost (5), Charlotte Schreivogel (21), Constanze Treitz (23), Hannah Weidmann (4), Katrina Helf (47), Lena Kretzer (33), Luzia Daun (9), Nele Gesell (14), Paula Peter (13), Sophie Bährens (1), Thea Bieg (2), Neuzugang Celina Frost.

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