Politik | 23.06.2013

CDU

Essbare Stadt soll fortbestehen

Zur Vorbereitung der Stadtratssitzung trafen sich Vertreter der CDU-Fraktion in den „Lebenswelten Eich“. privat

Andernach. Besorgt zeigte sich die CDU-Stadtratsfraktion in einer Sitzung auf den „Lebenswelten Eich“ darüber, dass schon im nächsten Jahr das überaus erfolgreiche Projekt der essbaren Stadt aber auch der Lebenswelten Eich evtl. eingestellt werden müsste.

Wie CDU-Fraktionsvorsitzender Gerhard Masberg in einem Antrag an OB Hütten ausführte, erfreuten das Projekt essbare Stadt und auch die Lebenswelten Eich die Besucher und Bürger unserer Stadt und seien zu einem Markenzeichen und Aushängeschild unserer Stadt geworden.

Besucher von nah und fern sowie viele Zeitungen und Fernsehstationen berichteten über dieses Projekt, viele andere Städte planten dieses Vorbilds ähnliche Projekte, beziehungsweise hätten sie zum Teil sogar schon begonnen. „Darauf können die zuständigen Mitarbeiter, aber auch die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zu Recht stolz sein“, betont Masberg.

Deshalb halte es die CDU für wichtig, die Fortführung dieses Projekts über den 31. Januar 2013 sowie auch die Fortführung der Lebenswelten Eich sicherzustellen. Nur erfolge die Pflege der Anlagen durch die Mitarbeiter der Perspektiven gGmbH im Rahmen der sogenannten Bürgerarbeit. Diese Maßnahme läuft im Jahr 2014 aus, ohne dass bislang Planungen für ein Nachfolgeprojekt bestehen.

Daher halte es die CDU für geboten, rechtzeitig Überlegungen dahingehend anzustellen, wie der Fortbestand der essbaren Stadt gesichert werden kann. Bürgerarbeiter im bisherigen Umfang oder sonstige Hilfskräfte der Perspektive gGmbH dürften im Jahr 2014 nicht in ausreichender Zahl einsetzbar sein. Auf die bloße Hoffnung, es werde schon ein Nachfolgeprojekt entstehen, könne man sich nicht verlassen.

Die CDU bezweifelt auch, dass die Aufrechterhaltung der essbaren Stadt allein mit Mitarbeitern des Bauamtes möglich sein werde. Diese Mitarbeiter seien ja jetzt schon mit der Pflege der übrigen städtischen Grünanlagen überlastet, wie man unschwer an zahlreichen Stellen beobachten könne, an denen es nicht gelingt, etwa das Unkraut in Pflanzinseln an verschiedenen Straßen der Stadt und Stadtteile zu entfernen.

Die CDU fordert OB Hütten deshalb auf, eine Finanzplanung vorzulegen, aus der der personelle und finanzielle Aufwand für den Fortbestand der essbaren Stadt und der Lebenswelten Eich ersichtlich ist und wie dies finanziert werden könnte. „Wir hielten es aber für das Ansehen unserer Stadt für sehr abträglich, wenn, nachdem in den letzten Jahren mit einem großen Aufwand der Erfolg der essbaren Stadt in die Öffentlichkeit der Bundesrepublik getragen wurde, dieses Projekt abrupt eingestellt würde“, betont Masberg.

Pressemitteilung

CDU Andernach

Zur Vorbereitung der Stadtratssitzung trafen sich Vertreter der CDU-Fraktion in den „Lebenswelten Eich“. Foto: privat

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