Historischer Verein Andernach
Exkursion nach Siegburg
Andernach. Mitglieder des Historischen Vereins Andernach machten sich am letzten Samstag auf den Weg nach Siegburg, um dort das Stadtmuseum zu besichtigen, gemäß dem Jahresmotto „Firmus blickt über den Tellerrand“. Wie das Siegburger Stadtmuseum, welches um 1990 umgebaut und erweitert wurde, sich heute präsentiert, konnte die Besuchergruppe während einer Führung mit der Museumsleiterin, Dr. Caspary, erfahren. Das Geburtshaus Engelbert Humperdincks (1854-1921), in dem gleichzeitig lange Zeit das städtische Gymnasium untergebracht war, beherbergt heute auf vier Ausstellungsebenen ansprechende Sammlungen zur Stadtgeschichte. So finden sich im Kellergeschoss noch Gewölbe aus dem 12. bis 14. Jahrhundert. Neben Artefakten aus der Vor- und Frühgeschichte findet sich hier auch der Verhörraum der Hexenprozesse, die im 17. Jahrhundert stattfanden. Die umfangreiche Sammlung Siegburger Keramik, die ihre Blütezeit in der Renaissance hatte, weist die anschaulich vermittelte Relevanz zu technischen Neuerungen, Angebot und Nachfrage, Änderungen in der Mode etc. auf, der ein heimisches Produkt unterliegt. Audiovisionsprogramme informieren unter anderem über die Industriestadt Siegburg, die Siegburger Verkehrsgeschichte und Siegburg während des zweiten Weltkriegs. Ein neu geschaffener Durchbruch zwischen Museum und Stadtbibliothek verbindet beide Häuser nun zum „Kulturzentrum“ der Stadt. Außerdem gibt es die 230 m² große Wechselausstellungsfläche, die pro Jahr mit etwa fünf Ausstellungen zeitgenössischer Künstler „bespielt“ wird.
St. Servatius
Am Nachmittag stand ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: St. Servatius und die dazugehörige Schatzkammer. Die Besucher waren erstaunt, welch wertvolle Exponate sich im Besitz der Kirchengemeinde befinden: vergoldete und mit Edelsteinen und Zellschmelzemaille verzierte Schreine, die als Reliquienbehälter fungierten, Seiden- und Brokatstoffe , wobei der Löwenstoff aus dem Brautschatz der byzantinischen Prinzessin Theophanu wohl das Highlight darstellt, sowie liturgische Geräte und der Bischofsstab des Kölner Erzbischofs Anno II. Dieser legte wohl den Grundstock des Schatzes, indem er dem von ihm gegründeten Michaelskloster auf dem Michaelsberg in Siegburg zahlreiche Reliquien schenkte. Die nächste Exkursion des Historischen Vereins findet am 16. September statt, dann steht das Kölner Stadtmuseum auf dem Programm.
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